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nug von dieſer Raſerei gehört und meine Gegenwart ſolk ihr weiter keinen Zwang anthun.“
Er trat in ſein Zimmer zurück und ſchloß die Thüre.
Länger als eine halbe Stunde ſchritt er ungedul⸗ dig auf und ab und blieb nur ſtehen, wenn er Ray⸗ munds Stimme ſich plötzlich erheben hörte. Endlich glaubte er einen erſtickten Schrei zu hören; er ſtürzte nach der Thüre, kaum wiſſend, was er beſorgte oder erwartete.
„Um's Himmels willen, Oskar, erſchrecke mich nicht ſo furchtbar!“
Ein lautes Klingeln im Hauſe und der Ton meh⸗ rerer Stimmen auf der Treppe ſchien ihr eine Erleich⸗ terung zu verſchaffen, während Raymund auffallend beſtürzt erſchien.
„Verſtecke mich in Deinem Zimmer, Hildegarde; ich bin verloren, wenn die Hoffmanns mich hier finden.“
„Und was ſoll aus mir werden, wenn man Dich hier findet?“ fragte ſie, indem eine tödtliche Bläſſe ſich über ihr Geſicht verbreitete und ſie unentſchloſſen die Hand auf die Thürklinke legte. Dann blickte ſie den Gang hinunter, forderte Raymund auf, ihr zu folgen, und führte ihn nach Hamilton's Zimmer.
„Herr Hamilton,“ ſagte ſie mit zitternder Stimme, „wollen Sie Oskar erlauben, einige Minuten in Ihrem Zimmer zu bleiben, und wenn Niemand mehr auf dem Gang iſt, ihm gefälligſt die Thüre zur Hintertreppe öffnen?“
„Die Rolle, die Sie mir in dieſer Komödie an⸗ weiſen, mein Fräulein, iſt durchaus nicht angenehm, aber ich will Ihnen auf keine Weiſe Urſache zur Ver⸗ legenheit geben; man mag leicht annehmen, daß Graf Raymund mich freiwillig beſucht hat, und darum iſt durchaus keine Nothwendigkeit vorhanden, ſich über die Hintertreppe zurückzuziehen, wenn wir nicht irgend


