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zuckend und entfernte ſich mit einigen düſtern Falten auf ſeinem gewöhnlich ſo gutmüthigen Geſicht.
Zwanzigſtes Kapitel.
Die Warnung.
Hamilton bildete ſich etwas darauf ein, ein aus⸗ gezeichneter Schlittſchuhläufer zu ſein; deßhalb be⸗ merkte er mit nicht geringer Genugthuung am näch⸗ ſten Tage, daß ihm die Roſenberg'ſche und Hoffmann'⸗ ſche Familie nach dem See gefolgt waren. Kaum aber hatte Zedwitz die erſtere geſehen, als er die Schlitt⸗ ſchuhe bei Seite warf und ſich eines Platzes neben Hildegarde verſicherte und mit ihnen dann nach Hauſe ging. Dieß geſchah mehrere Tage nach einander, und Zedwitz wagte endlich, als er fand, daß das frühere vertrauliche Verhältniß ſich wieder hergeſtellt hatte, die beabſichtigte Warnung zu ertheilen. Hamilton fuhr dieſen Augenblick „auf klingenden Schlittſchuhen in tauſend verſchiedenen Windungen“ an ihnen vor⸗ über und entwickelte mehr als gewöhnliche Grazie und Lebendigkeit. Er begann kluger Weiſe damit, ſeinen Nebenbuhler zu loben — rühmte ſeine Perſon, ſeine vielſeitigen Kenntniſſe und Talente, die bei ſei⸗ ner völligen Jugend um ſo außerordentlicher waren, und bedauerte dann, daß faſt alle, ſeinem Alter ſonſt eigene Friſche bei ihm verloren, daß ſeine Ideen ganz und gar die eines Weltmannes wären, daß die Geſell⸗ ſchaft eines älteren Bruders, eines vollendeten Tauge⸗ nichts, offenbar nachtheilig auf ihn eingewirkt, und ihm Meinungen, beſonders in Bezug auf Frauen, bei⸗ gebracht habe, die im höchſten Grad gefährlich wären. Hildegarde hatte mit einer ſo nahe an Gleichgültigkeit


