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„Ich muß in Zufunft ablehnen, den Rathgeber zu machen,“ erwiederte Hamilton. „Das Geſtändniß das ich Ihnen eben ablegte, war in der That ebenſoviel, als ein Anerkenntniß meiner Unfähigkeit, es zu thun.“
„Ah bah!“ rief Zedwitz, „Ihr Benehmen hat mich
überzeugt, daß Ihre Liebe nicht ſehr tief gewurzelt iſt — meine Beſorgniſſe kommen mehr von ihr, als von Ihnen. Wenn dieſelbe Sie einmal liebte und es ge⸗ ſtände, ſo läßt ſich nicht ſagen, wie ernſthaft die Sache werden könnte.“
„Sehr wahr,“ bemerkte Hamilton, „Sie könnten ſich in dieſem Falle auf eine Reiſe nach dem Monde gefaßt machen, wo Sie ſicher wären, meinen Verſtand in einem kleinen Fläſchchen, hübſch verkorkt und mit Inſchrift verſehen, zu finden.“
„Bah! Sagen Sie mir ernſthaft, was Sie in einem ſolchen Fall thun würden.“
„Ernſthaft — ich glaube, ich würde wie ein Narr handeln. Mich an meinen Vater wenden, mit der Gewißheit, abgewieſen und obendrein ausgelacht zu werden — an meinen Oheim Jack ſchreiben, daß er noch Zeit hätte, ein neues Teſtament zu machen und mich zu enterben — und dann vielleicht mich auf ſie⸗ ben Jahre hinaus verloben!“
„Hildegarde würde nie zu einer ſolchen Abge⸗ ſchmacktheit einwilligen.“
„Jetzt nicht — aber es ſchien mir, Sie denken bei ihr an eine Erwiederung meiner —“
witz unmuthig, und ſie ſchritten weiter, bis der letztere wieder das Wort nahm: „Ich wünſche, Hamilton, daß Sie mir es wenig⸗
„Zum Henker mit dieſem Gedanken!“ rief Zed⸗
ſtens zu ſagen verſprechen, wenn Sie ſich in irgend
ein Verhältniß mit Hildegarde einlaſſen.“
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„Nein,“ ſagte Hamilton feſt, „ein ſolches Ver⸗
ſprechen werde ich nicht geben. Laſſen Sie uns den Wettlauf beginnen, wir lieben ſie beide, jeder nach


