Teil eines Werkes 
1. bis 6. Bändchen (1854)
Entstehung
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ton lehnte ſich zurück und gab ſich Reflerionen nicht unangenehmer Art hin⸗ „Halt!“ rief Zedwitz, „wir ſind am See.“ „Laſſen Sie uns weiter fahren! Ich gedenke heute nicht Schlittſchuh zu laufen,“ ſagte Hamilton.

„Sie wollen nicht Schlittſchuh laufen?“ rief Zed⸗

witz. „Nein; ich habe Hildegarde verſproch blos in die freie Luft zu fahren.“

„Warum haben Sie mir das nicht früher geſagt?“

„Weil ich fürchtete, Ihrer angenehmen Geſellſchaft beraubt zu werden.“

„Halt!“ rief Zedwitz heftig und der Wagen hielt.

„Ich kann Ihnen ſagen,“ ſetzte er hinzu und gab der Thüre einen Stoß, um Hans beim Oeffnen der⸗ ſelben zu unterſtützen, „ich kann Ihnen ſagen, daß Sie eben einen ungeheuren Beweis meiner Freund⸗ ſchaft erhalten haben, denn, wenn es etwas gibt, was ich auf dieſer Welt ganz beſonders verabſcheue, ſo iſt es in einer Maſchine, wie dieſe, herumzufahren. Ich e eingewurzelte Antipathie gegen eine Mieth⸗ utſche.“

„Ich verſtehe und theile im Allgemeinen Ihre Gefühle über dieſen Gegenſtand,“ antwortete Hamil⸗ ton, von ſeiner Heftigkeit beluſtigt; „aber wenn man drei bis vier Wochen auf ſein Zimmer geſperrt gewe⸗ ſen iſt, hat die Luft, auch wenn man ſie nur durch die Fenſter einer Miethkutſche genießt, etwas Angenehmes und Erfriſchendes. Kommen Sie, Sie können ebenſo gut mit mir zurückfahren.“

„Bedaure, ich bin unabänderlich verſagt,“ begann Zedwitz, der jetzt auf der Straße ſtand und auf den gefrornen Boden ſtampfte, als wenn er den Krampf in den Füßen hätte.

„Sie vergeſſen, daß Sie mit mir Schlittſchuh laufen wollten,“ rief Hamilton lachend, indem er aus dem Wagen ſprang, Zedwitz am Arm nahm und ſchnell