Teil eines Werkes 
1. bis 6. Bändchen (1854)
Entstehung
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„Der Wagen iſt vor der Thüre,“ meldete Hans.

„Kommen Sie,“ rief Madame Berger lachend, „Sie haben jetzt keine Zeit, dieſes heiße Waſſer zu trinken, und wenn Sie ſich nicht beeilen, muß ich es ablehnen, mitzugehen, um Ihre Geſchicklichkeit im Schlittſchuhlaufen zu bewundern, denn es wird für mich zu ſpät. Haben Sie Muth?“ fragte Sie mit einem Blick des Einverſtändniſſes auf Hamilton.

Hildegarde hatte bemerkt, daß er das Trinken der Bouillon zu vermeiden wünſchte, ſie darum auf den Tiſch geſtellt und ſtand jetzt, ſcheinbar ruhig, am Ofen; aber ein leichtes Zuſammenziehen der Augenbrauen und das außerordentliche Feuer ihrer Augen, während ſie den Bewegungen der Sprechenden folgten, verrie⸗ then den Zorn, mit dem ſie im Kampfe begriffen war.

„Ich bemerke, daß Sie ungehalten ſind,“ ſagte Zedwitz, als er im Begriff war, das Zimmer zu ver⸗ laſſen; „aber,“ ſetzte er ſchnell hinzu, indem das Blut ihm in die Schläfe ſtieg, „Sie brauchen ſich wegen Ihres Patienten nicht zu beunruhigen, ich bringe Ihnen den⸗ ſelben ſo ſchnell als möglich zurück.“

„Sie irren ſich in der Urſache meines Unmuths,“ ſagte Hildegarde mit erzwungenem Lächeln, „ich bin über mich ſelbſt böſe, daß ich ſo thöricht war, dieſe Fleiſchbrühe zu bereiten.“

„Sie müſſen dießmal Hamilton entſchuldigen. Madame Berger iſt eine ſo ungeduldige kleine Per⸗ ſon!“ ſagte Zedwitz, die Thüre ſchließend.

Inzwiſchen war Hamilton beinahe ſchon die Treppe erunter.

„Ich kann Ihnen ſagen,“ erklärte Madame Ber⸗ ger, „Hildegarde hat einen haushohen Zorn. Sahen

Sie nicht, wie Ihre Augen blitzten und ihre Lippen

blau wurden? Es ſollte mich nicht wundern, wenn ſie Augenblick buchſtäblich in Ihrem Zimmer herum⸗ anzte!“

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