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bringen, nachdem wir drei Wochen lang die beſten Freunde von der Welt geweſen ſind.“
„Sie ſtehen beſſer, denn als Freunde, wenn Sie es nicht wagen dürfen, eine Taſſe ſchlechter Brühe aus⸗ zuſchlagen.“
Hamilton war im Begriff, zu antworten, als Hans die Thüre öffnete, um den Grafen Zedwitz einzulaſſen.
„Sie haben heute geſchwänzt, Zedwitz,“ ſagte Ha⸗ milton, ihm die Hand entgegenſtreckend, „ich erwarte Sie ſeit einer Stunde.“
„Ich bin auf dem See im engliſchen Garten Schlitt⸗ ſchuh gelaufen; es iſt famos kalt geweſen dieſe Nacht, und —“
„Schlittſchuh gelaufen! He, Hans, ſieh ſogleich nach meinen Schlittſchuhen; nichts macht mir größere Freude, als das Schlittſchuhlaufen. Wir wollen mit einander ausgehen.“
„Aber,“ ſagte Zedwitz zaudernd, „iſt es rathſam, ſo ſpät auszugehen? Bedenken Sie, daß Sie über drei Wochen in's Haus geſprochen waren. Was wird der Doctor ſagen?“
„Zum Henker mit dem Doctor,“ rief Hamilton aufſtehend.
„Ich bin Ihnen unendlich verbunden,“ ſagte ſeine Frau mit angenommener Gereiztheit.
„Zur Vorſicht und um keine Zeit zu verlieren, wollen wir eine Miethkutſche nach dem See nehmen,“ ſagte Hamilton.
„Wollen Sie mit uns kommen,“ ſetzte er cavalier⸗ mäßig gegen Madame Berger hinzu.
„Ich habe nichts dagegen, vorausgeſetzt, daß Sie mich auf dem Rückwege zu Hauſe abſetzen.“
„Zugeſtanden,“ rief Hamilton, indem er in ſein Schlafzimmer trat, um ſich, ſo viel nöthig, umzukleiden.
Madame Berger ſtellte ſich vor einen großen Spie⸗ gel, um ihren Hut zurechtzuſetzen, Zedwitz blätterte in einem neuen Buche und Hamilton trat eben wie⸗


