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„Die müſſen eine eigene Meinung von ihrer Koch⸗ kunſt haben,“ bemerkte Madame Berger gegen Hamilton. „Macht nichts,“ ſagte er lachend; „ich verdiene keine andere, weil ich mich ſo ſchwer befriedigen laſſe.“ „Ich kann Ihnen eine Taſſe Bouillon bringen, das iſt beſſer, als Nichts,“ ſagte Hildegarde, indem ſie das Zimmer verließ.
„Eine höchſt beſorgte Krankenwärterin,“ rief Ma⸗ dame Berger mit ironiſchem Lächeln.
„Höchſt unermüdet — höchſt freundlich,“ rief Ha⸗ milton warm.
* „Und höchſt thranniſch,“ ſetzte Madame Berger hinzu. 1,36 habe ſie nicht ſo gefunden.“
„Vielleicht weil Sie ihr nie widerſprochen haben. Was würden Sie zum Beiſpiel bekommen, wenn Sie die Taſſe Bouillon, die ſie Ihnen holt, ausſchlagen wollten?“
„Das würde undankbar — faſt roh ſein,“ bemerkte Hamilton.
„Sie wird ſchlecht genug ſein, um Ihnen eine Ausrede an die Hand zu geben, und ich verſpreche Ih⸗ nen meinen Beiſtand, ihrem Zorn zu trotzen,“ ſagte Madame Berger lachend.
Hamilton ſchüttelte den Kopf und ſah etwas ver⸗ legen aus.
„Sagen Sie die Wahrheit und geſtehen Sie auf einmal, daß Sie es nicht wagen. Sie ſchulmeiſtert Sie, wie ſie es mit ihrer Schweſter Creſcenz macht, Alles in Güte, aber es gibt keine vollſtändigere Knecht⸗ ſchaft. Wie will ich mich freuen, wenn ich Sie das brühend heiße Waſſer, mit dem Namen Bouillon be⸗
ehrt, verſchlucken ſehe. Wahrſcheinlich wird dießmal
Salz genug daran ſein.“ 7 „Wie boshaft Sie ſind,“ rief Hamilton, „ich glaube, Sie wollen uns bloß zu Ihrer linterhaltung in Zank


