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Er redete unaufhörlich engliſch, bald nur murmelnd, bald heftig. Hildegarde erröthete tief und ſchien un⸗ gewöhnlich verlegen, was Zedwitz zu ſeinem Vortheil auslegte, da er gar nicht ahnte, vaß ſie die Phanta⸗ ſieen Hamilton's verſtand, der bereits viel von dem, was er ſo ſehr vor ihr verhehlt wünſchte, enthüllt hatte. Sein letzter Gedanke vor ſeinem Sturze war ſie geweſen, ſeine letzte Empfindung Aerger ihretwegen, und er ſchüttete jetzt Beides ohne Rückhalt mit wil⸗ der Geläufigkeit aus.
„Ich glaube, wir würden am beſten thun, ihm ein Taſchentuch um die Stirne zu binden,“ fagte endlich Hildegarde. „Dieſe Bewegung des Wagens hat das Blut zum Fließen gebracht.“
„Ich hätte daran denken ſollen,“ ſagte Zedwitz, ihr beiſtehend, „er ſcheint uns Beide nicht zu kennen und hält Sie offenbar für eine andere Perſon. Wer iſt dieſe Helene, von der er jetzt ſpricht?“
„Wahrſcheinlich Jemand in England.“
„Der arme Burſche! er bildet ſich wahrſcheinlich ein, er ſei zu Hauſe. Es iſt mir ſehr lieb, wahr⸗ zunehmen, daß er allmälig erſchöpft wird. Es liegt etwas Schreckliches in dieſem Phantaſiren, beſonders wenn man nichts davon verſteht.“
„Glauben Sie, daß Gefahr zu befürchten iſt?“ fragte Hildegarde ruhig.
„Ich hoffe nicht — aber ſein Gehirn muß irgend wie afficirt ſein, ſonſt würde er nicht ſo, wie bisher, geſchwatzt haben.“
Sobald ſie zu Hauſe ankamen, wurde nach Doctor Berger geſchickt, der in Begleitung von Biedermann kam. Der Letztere erklärte ſogleich ſeinen Entſchluß, ju bleiben und ſeinen Freund zu pflegen. Hamilton ſah forſchend von Einem zum Andern, als ſie in's Zimmer traten und ſagte dann ſchnell deutſch:
„Ich kenne Sie.“
„Das freut mich, zu hören,“ ſagte der Doctor,


