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Wiberſtandes von Seiten ſeiner Familie Einfluß auf Sie gehabt —“
Er hielt inne, denn Hildegarde biß ſich auf die Lippen und ſchien aufgeregt zu ſein. Sie ſtand auf — ſetzte ſich nieder — ſtand abermals auf und ſagte nach augenblicklichem Bedenken: „ich weiß nicht, was beſſer iſt, ob ich Ihnen Alles, oder Nichts ſagen ſoll.“
„Sagen Sie mir Alles,“ rief Hamilton eifrig, „Niemand kann größeren Antheil an Allem, was Sie betrifft, nehmen, als ich.“
„Das iſt Alles leicht erzählt,“ erwiederte ſie lang⸗ ſam — „ich habe kein Geſtändniß zu machen. Sie hatten mit Ihrer Vermuthung ſehr recht — es würde für mich ſchrecklich ſein, in eine Familie einzutreten, die mich nicht aufnehmen wollte, denn ich bin ſehr ſtolz, und ſeiner Mutter unnöthiger Weiſe hochmüthiges — ich darf ſagen, grobes Benehmen gegen uns Alle in Seon zeigte mir, was ich zu erwarten haben würde. Ihr ſichtbares Beſtreben, mir auszuweichen, lehrte mich zuerſt ſeine Aufmerkfamkeiten kennen.“
„So,“ ließ ſich Hamilton faſt pfeifend vernehmen, und ein unbeſchreibliches Gefühl wirklichen körperli⸗ chen Schmerzes fuhr ihm durch die Glieder; „ſo ha⸗ ben Sie ihn alſo doch geliebt!“
„Nein!“ erwiederte Hildegarde, ſich abwendend, vaber ich glaube, ich hätte ihn mit der Zeit lieben
können.“ „Ohne Zweifel,“ ſagte Hamilton ſarkaſtiſch. „mit
ſeiner Eltern Einwilligung hätte ſich gegen die Partie
nichts einwenden laſſen, und ich wundere mich nur, daß Sie nicht in Ausſicht darauf ein geheimes Ver⸗
hältniß mit ihm angeknüpft haben. Der alte Graf
tödtet ſich, ſo ſchnell er kann, mit Kaltwaſſer, und iſt er einmal aus dem Wege, würde ſich vermuthlich keine fernere Schwierigkeit mehr finden. Es iſt wirklich Schade, Sie ſind völlig überfallen worden, daß Sie nicht Zeit hatten, an das Alles zu vnt


