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einer Pauſe, „und laſſe ich Ihre Frage unbeantwortet, ſo halten Sie mich wohl für fähig, den Grafen Zed⸗ witz mit allen unſern Spaziergängen bekannt zu ma⸗ chen.“
„Was thut es, wie ich denke?“ ſagte Hamilton, ohne ſich umzudrehen.
„Ihre Frage iſt äußerſt beleidigend, und doch muß ich darauf antworten und Ihnen ſagen, daß ich ſo ſehr als Mama erſtaunt bin, ihn ſo oft zu treffen — wenn ich es vermeiden könnte, ihn zu ſehen, würde ich es bei Weitem vorziehen.“
„Wirklich!“ rief Hamilton. „Dann haben Sie alſo keinen Wunſch mehr zur Erneuerung von — von —“
„Durchaus keinen,“ erwiederte Hildegarde lächelnd.
„Aber wenn Sie ſo hoch von ihm denken,“ fuhr Hamilton fort,“ müſſen Sie ihn gewiß gerne haben!“
„Gerne haben,“ wiederholte ſie; „nun, habe ich ſr nicht geſagt, daß ich Zedwitz ungemein gerne
a e?“
„Etwas dergleichen wohl“ ſagte Hamilton leiſe, wie bei ſich ſelbſt darüber nachdenkend; „Zedwitz er⸗ zählte mir, Sie haben ihm geſagt, als Bekannter wäre er Ihnen lieb, aber ſonſt nichts mehr. Das iſt, wie ich weiß, nicht der Fall; darum muß hier irgend ein Mißverſtändniß vorwalten — er vermuthete eine frü⸗ here Neigung, aber das ſchien mir unwahrſcheinlich.“
„Sagen Sie lieber unmöglich,“ rief Hildegarde lachend,“ denn der Gegenſtand derſelben hätte entwe⸗ der Major Stultz ſein müſſen — oder Sie! ha, ha, ha!“
Hamilton lachte nicht mit ihr, und es erfolgte eine andere lange Pauſe — ſeine Eiferſucht, oder wie er es gegen ſich ſelbſt nannte, ſeine Neugierde bewog ihn, einen neuen Verſuch zu machen, und er begann wieder:
„Ich habe Zedwitz geſagt, er ſolle nicht alle Hoff⸗ nung aufgeben, wahrſcheinlich habe die Beſorgniß eines


