Teil eines Werkes 
1. bis 6. Bändchen (1854)
Entstehung
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Filzhut, worin er ihn zum erſten Mal geſehen hatte — aber außerdem noch ſchwarze Kniehoſen und wollene, halb über die Schenkel heraufreichende Strümpfe, die jedoch ſo elaſtiſch waren, daß man ſie auch an den Knieen herunterſchlagen konnte, wo ſie, ſich eng an die Beine anſchließend, Falten bildeten, ſo daß man ſie in einiger Entfernung für Stulpenſtiefel halten mochte. Eine große Waidtaſche hing an ſeiner Seite, in der Hand hielt er einen langen Stock mit eiſerner Spitze. Hamilton wurde ein gleicher gegeben, als er in den Wagen ſtieg, und unter den herzlichſten Wünſchen für gutes Wetter und gute Unterhaltung fuhren ſie davon.

„Mr. Hamilton würde beſſer daran gethan haben, die Stege wegzulaſſen und dickere Stiefel dafür zu nehmen,“ bemerkte der Baron. ⸗

„Heute hat es nichts zu bedeuten, denn wir haben, wenn ich mich recht erinnere, nicht zu ſteigen,“ antwortete ſeine Frau.

„Ich hätte ihn equipiren ſollen,“ rief Baron Z. lachend, „wie glaubſt Du, daß er ausſehen würde?“

„Da er beträchtlich größer iſt, als Du — würde

wenigſtens eine halbe Elle des Beins unbedeckt bleiben.“

„Die Kleidung ſteht jedenfalls ſehr gut,“ bemerkte Hamilton, „aber ich kann mir nicht denken, daß ſie ſon⸗ derlich bequem ſein ſoll.“

„Wenn Sie zu klettern hätten, würden Sie dieſelbe ebenſo bequem als gutſtehend finden,“ antwortete Baron Z., „und daß ſie vernünſtig iſt, leidet keinen Zweifel; alle Gebirgsbewohner haben etwas Aehnliches, und Sie können ſich darauf verlaſſen, die Kleidung wurde ur⸗ ſprünglich wegen ihrer Zweckmäßigkeit gewählt. Es iſt unzweifelhaft von Vortheil, wenn die Kniee beim Auf⸗ und Abſteigen an den Bergen unbedeckt find.“

„Und die ungeheuern Schuhe —“ begann Ha⸗ milton —

„Gewähren einen ſtetigern Schritt und verwahren

den Fuß vor ſpitzigen Steinen oder Felſen.“