Teil eines Werkes 
1. bis 6. Bändchen (1854)
Entstehung
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loſen Verſuchen, es zu unterdrücken, überließ er ſich einem Ausbruch von Lachen, in das A. Z. einſtimmte, und es dauerte einige Zeit, ehe ſie Baron Z.'s wieder⸗ holte Fragen über die Urſache ihrer Heiterkeit beant⸗ worten konnte.

„Ich weiß wirklich keine, Hermann, außer daß es vielleicht Mr. Hamilton eine Beluſtigung gewährt, ſich in unſerer Geſellſchaft zu finden. Beiläuſig weißt Du vielleicht nicht, daß er ſehr gut Deutſch ſpricht.“

„Für einen Engländer, he?“

„Sein Deutſch wird ſich vielleicht als ein beſſeres Mittheilungsmittel ausweiſen, als Dein Engliſch — aber —“ fügte ſie ſchnell hinzu, auf einen andern Gegenſtand übergehend und Deutſch redend —“ ſage mir, haſt Du heute an der table d'hote die neuen An⸗ kömmlinge bemerkt? Wer ſind die zwei hübſchen Mädchen?“

„Roſenthal oder Roſenberg iſt, glaube ich, ihr Name.“

„Eine entſchiedene Acquiſition, was das Aeußere anbelangt. Die Eine, die bei Tiſche neben Major Stultz ſaß, iſt wirklich ſchön. Meinſt Du nicht auch?“

„Ja, und Major Stultz iſt derſelben Meinung, ſcheint mir; er machte wunderbare Anſtrengungen, den Angenehmen zu ſpielen, konnte aber während des ganzen Eſſens weder ein Lächeln, noch einen Blick gewinnen. Wäre ich an ſeiner Stelle geweſen, hätte ich es mit der Andern probirt, die faſt ebenſo hübſch iſt und ganz geneigt ſcheint, jede ihr dargebotene Aufmerkſamkeit anzunehmen. Ich ſah ſie mehr als einmal nach un⸗ ſerem Ende der Tafel blicken, konnte mir aber keine Gewißheit darüber verſchaffen, ob es mir oder unſerem Freund hier galt.“

„Mein Freund ſcheint, nach ſeinem Erröthen zu ziemlich geneigt, jene Blicke auf ſich zu be⸗ ziehen.