Teil eines Werkes 
1. bis 6. Bändchen (1854)
Entstehung
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das ſich erbot, ihn nach dem Zimmer von Baron Z. zu führen.

Um der Nothwendigkeit einer Erklärung vorzu⸗ beugen, ſchickte er ſie mit einer Karte voraus, und ſie kehrte ſogleich wieder zurück und meldete, Baron Z. würde ſehr erfreut ſein, ihn zu ſehen, und bitte ihn, ſo bald als möglich zu kommen.

Hamilton gehorchte augenblicklich der Aufforderung und befand ſich jetzt dem Reiſenden mit der langen Büchſe gegenüber. In der Mitte eines großen Zimmers befand ſich ein runder Tiſch, ganz mit Schießgeräth⸗ ſchaften bedeckt, und daneben ſtand Baron Z., eben die Büchſe unterſuchend, mit welcher er geſtern Abend ge⸗ zielt hatte. Er näherte ſich Hamilton mit großer Herz⸗ lichkeit, ſtreckte ihm ſeine Hand hin und rief auf Engliſch:

„Mr. Hamilton, es freut mich ſehr, Sie zu ſehen; meine Fran und ich haben ſehnlichſt Ihre Ankunft er⸗ wartet: denn wir müſſen heute Nachmittag Seon ver⸗ laſſen, um nach Berchtesgaden zu gehen. Nun iſt Alles leicht zu arrangiren — Sie gehen mit uns — ſie be⸗ wundern die ſchönen Berge — ſehen die Salzwerke und dann machen wir eine Alpenpartie oder eine Gemsjagd mit einander. Sind Sie ein guter Schütze?“

„Nein, ich muß leider geſtehen, daß ich das nicht bin,“ antwortete Hamilton, nicht wenig verlegen, denn ſeine Ungeſchicklichkeit in dieſer Beziehung hatte ſeinem Bruder John, der ſonſt ſo tief unter ihm ſtand, un⸗ aufhörlich Stoff zu Spöttereien geliefert; und er er⸗ wartete halb eine ſpöttiſche Bemerkung zur Antwort.

„Vielleicht finden Sie am Fiſchen oder an einer Hetzjagd mehr Geſchmack, als an der Gemsjagd?“ Hamilton fühlte ſich ſehr erleichtert und geſtand, großer Freund der Parforcejagd zu ſein; er wäre, te er hinzu, ein viel beſſerer Reiter, als Schütze.“ „Und ich,“ antwortete Baron Z. in guter Laune achend, „ich kann beſſer ſchießen, als reiten. Ich