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ſcheinlich, daß der Brief von Baron Z. kommt; ſeine Frau iſt eine Engländerin, — ich würde Ihnen rathen, ſie vorher zu ſehen, ehe Sie Ihre Nachforſchungen aufgeben. Und — und,“ ſetzte er zaudernd hinzu, „da Sie ſich für den Gegenſtand der Hydropathie zu in⸗ tereſſiren ſcheinen, wird es mir ein großes Vergnügen machen, Ihnen einige Bücher zu leihen und jede Aus⸗ kunft über Prießnitz und Gräfenberg, die in meinen Kräften ſteht, zu geben. Inzwiſchen ſehen Sie dieſes Werkchen durch — es iſt nicht nöthig, ein Arzt zu ſein, um es zu verſtehen. Sie finden darin eine Be⸗ ſchreibung von Gräfenberg, dem Etabliſſement von Prießnitz, der dieſe vernunftgemäßeſte Heilmethode für alle Krankheiten entdeckt hat; und ich zweifle nicht, Sie werden ſich bald von der Nutzloſigkeit der Aerzte und Apotheker überzeugen und, wie ich, all ihr Ver⸗ trauen auf kalt Waſſer ſetzen: — leſen Sie, was über Tranſpiration, Kaltwaſſertrinken und Baden geſagt iſt: leſen und urtheilen Sie ſelbſt. Ich werde Sie beim Mittageſſen ſehen.“
Hamilton nahm das Buch mit Ausdrücken der Dankbarkeit, die wirklich aufrichtig waren, in Empfang. Die glückliche Beendigung dieſer Zuſammenkunft ließ ihn fuͤhlen, daß er einen Bekannten gewonnen hatte, der ſich vielleicht für ihn in einen Freund verwandelte, wenn er ſich der Waſſerprobe unterwarf.
Drittes Kapitel.
A. Z.
Als Hamilton nach ſeinem Zimmer ging, ſein Be⸗ glaubigungsſchreiben, das heißt, den Brief von A. Z. zu holen, traf er zufällig eines der Kammermädchen


