Teil eines Werkes 
1. bis 6. Bändchen (1854)
Entstehung
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„Der Engländer! der Engländer!“

unmöglih Wie kannſt Du ſo thöricht ſein?

omm, komm, laß uns fort von hier.“

„Ich ſah ihn, und der Blitz ſpielte auf ſeinem Angeſicht, und er ſah aus wie todt, ich ſah ihn, gewiß, ich ſah ihn!“ rief Creſcenz, wie wahnfinnig ſchluchzend⸗

„Creſcenz — liebe Creſcenz!“ ſagte ihre Schweſter, vergeblich bemüht, ſie zu beruhigen.

„Hamilton war unausſprechlich erſchüttert, und in der Meinung, ſeine wirkliche Gegenwart würde ihr Gemüth vor der Furcht, etwas Uebernatürliches geſehen zu haben, befreien, trat er vor und erklärte ſo gut als möglich die Urſache ſeines Hierſeins. Im Uebermaß ſeiner Angſt faßte er ſie bei der Hand, nannte ſie Creſcenz und ſchwatzte weiß nicht was für' Unſinn.

Ihr Bemuhen, ihre Aufregung zu bewältigen, war verzweifelt. Sie zwang ſich zu einem Lachen, aber der Verſuch dazu endete mit einem Kreiſchen, das wild in dem Gebäude wiederhallte.

„Creſcenz! Creſcenz! haſt Du den Verſtand ver⸗ etit Du wirſt uns das ganze Haus auf den Hals ringen.“

Ihre Worte ſchienen ſich beſtätigen zu wollen, denn Lichter zitterten jetzt nach allen Richtungen hin.

„Mawa wird kommen, und wir dürfen uns darauf gefaßt machen, morgen früh wieder nach München zu⸗ rückzukehren,“ rief Hildegard ungeduldig.

Hamilton's Lage wurde jetzt unbehaglich; es war, zum Mindeſten geſagt, für ſein erſtes Auftreten unter Fremden nicht empfehlend, und der Gedanke, A. Z. möchte unter ihnen ſein, hatte ſich ſeiner mit ſolcher Gewalt bemächtigt, daß er wie verſteinert daſtand und noch immer unbewußt Creſcenz an der Hand hielt.

„Was Sie betrifft, Herr Engländer,“ fuhr Hilde⸗ gard zornig fort, ſo kann Ihr Verweilen hier nur unſere Verlegenheit erhöhen. Fort! es iſt noch mög⸗

lich, daß Sie der Beobachtung entgehen können.“