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wolken und verwandelten ſchnell das noch übrige Zwie⸗ licht in die dunkelſte Nacht.
Seine Hoffnungen auf eine romantiſche Begegnung und Erklärung waren zu Ende; es zeigte ſich keine Aus⸗ ſicht auf Mondſchein, und die Bekanntſchaft war noch zu neu, um an ein Zuſammentreffen unter Donner und Blitz zu denken. Der Abendtiſch ſchien ein wünſchenswerther Platz dazu, und von Zerknirſchung und Hunger geſpornt, beſchloß er, ſich mit möglichſter Eile dahin zu verfügen.
Von dem ſchmalen, zu ſeinem Zimmer führenden
ang trat er auf den langen Corridor, den er mit der Wirthin paſſirt hatte; als er ſich aber ſeiner Mei⸗ nung zu Folge nach der Treppe einbog, die er herauf⸗ gekommen war, befand er ſich plötzlich in einer kleinen, aber hohen Kapelle. Es war zu finſter, um die De⸗ korationen des Altars zu ſehen, aber es ſchien, als ob die Vergoldung daran nicht geſpart worden wäre; zwei kleine anſtoßende Gemächer wurden zunächſt unterſucht, und dann hatte er gänzlich vergeſſen, ob er rechts oder links hereingekommen ſeiz er ſchritt alſo weiter, bis ein breiter, düſterer Gang ihn auf einen Corrivor brachte, der, wie er inſtinkmäßig fühlte, der Ort ſein mußte, wo man in mondhellen Nächten vielleicht zu romanhaften Träumereien geneigt ſein könnte. Die ihm gegenüber, nahe bei einander befindlichen Thüren hatten wahrſcheinlich zu Zellen gehört; über jeder befand ſich ein ſchwarz ausſehendes Gemälde, die Porträts der Aebte, Geſichter und Hände geiſterhaft in dieſer un⸗ deutlichen Beleuchtung ſich darſtellend. In der Nähe war eine breite Treppe; aber aus Beſorgniß, ſich völlig zu verirren, begnügte er ſich jetzt damit, von einer Art Erkerfenſter aus den Garten und einen See in Augenſchein zu nehmen.
Waldungen und Berge erſchienen in der Ferne, aber jeden Augenblick weniger deutlich; auf die drückende Stille war ein heftiger Wind gefolgt, der die Bäume nach allen Seiten hin umbog und die Oberfläche des


