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er ſich nun überzeugt, daß es unermeßlich gemeine Ge⸗ ſchöpfe wären indem er dabei jenen irrthümlichen Schluß machte, der bei denjenigen ſeiner reiſenden Landsleute ſo gewöhnlich iſt, die nicht wiſſen, daß die Art zu eſſen in Deutſchland kein ſo genaues Unterſcheidungs⸗ zeichen feiner Sitten, wie in England iſt. Sein Mittagsmahl war jetzt fertig, und als er ſich zu Tiſche ſetzte, ſchaute eine ſeiner hübſchen Nachbarinnen ver⸗ ſtohlen und in einer Weiſe nach ihm hin, woraus er erkannte, daß er nicht ſo unbemerkt geblieben war, wie er ſich einbildete. Mit aller Eitelkeit der Jugend nahm er ſich nun vor, ſeinerſeits den Gleichgiltigen zu ſpielen, verfolgte eifrig ſeine Reiſeroute auf der Karte, die er neben ſich gelegt hatte, und erkundigte ſich nach Seon.
Die Dame mit dem verbundenen Kopfe klopfte jetzt an das Fenſter und fragte ihren Kutſcher, ob er zum Anſpannen fertig ſei; die Antwort war undeutlich, aber die Worte „ſpät genug“ und „Seon“ erreichten Hamilton's Ohr. Hüte, Handſchuhe und Taſchen⸗ tücher wurden jetzt geſucht und die Kinder dem Mäd⸗ chen übergeben, um ſie in den Wagen zu packen.
„Ich glaube, wir thun am Beſten daran, mit den Knaben einzuſteigen und uns ſo bequem als möglich zurecht zu ſetzen,“ bemerkte die ältere Dame, denſelben aus dem Zimmer folgend.
„Bequem!“ rief eines der Mädchen mit melancholi⸗ ſcher Stimme, indem ſie ihren Hut zuband; „von Be⸗ quemlichkeit iſt gar keine Rede. Ich wünſche von ganzem Herzen, wir wären in Seon. An einem Tage wie heute zu ſieben in einem Wagen iſt Alles, nur nicht angenehm.“
„Ich würde nicht daran denken,“ antwortete die Andere halb lachend, „wenn Peppy nicht darauf be⸗ ſtünde, auf meinen Knieen zu ſitzen. Er ſtoßt mit den Füßen ſo unaufhörlich um ſich, daß ich auf dem Wege hieher wie auf der Folter war,“


