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gung für alle möglichen Frecentricitäten war. Im egenwärtigen Fall wurde ſeine Verbeugung erwiedert, ppaſt aber nahm man keine Notiz von ihm; ja kaum ein Blick wurde ihm zu Theil; dieß war jedoch nicht Alles, denn zwei von der Geſellſchaft waren jung und merkwürdig hübſch.
Diejenige, welche die Mutter der Kinder zu ſein ſchien, eine lange, hagere Perſon, hatte um Kopf und Kinn ein großes Taſchentuch gebunden und litt dem Anſchein nach an Zahnſchmerzen, was Hamilton einiger⸗ maßen ſonderbar vorkam, da er entdeckt zu haben glaubte, daß ſie wirklich alle Zähne verloren hatte, ungeachtet ſie keineswegs alt war, wie ſich aus der friſchen Farbe ihres Geſichtes und dem noch keine Spur von Grau zeigenden Haupthaar erkennen ließ.
Die beiden Anderen waren ſehr jung und vollkom⸗ mene Abbilder deutſcher Schönheit — blaue Augen, blühende Wangen, rothe Lippen und eine Fülle braunen, claſſiſch geflochtenen Haares. Daß ſie Schweſtern waren, ließ ſich kaum bezweifeln, ſo auffallend ſahen ſie einander gleich — doch bemerkte man bei genauerer Beobachtung, daß die eine viel ſchöner als die andere war. Beide waren von hohem, ſehr ſchlankem Wuchſe, und ihre dunkeln Kattunkleider waren mit einer Sorg⸗ falt gemacht und angelegt, die den Beweis lieferte, daß ſie gegen die ihnen von der Natur verliehenen Vorzüge nicht gleichgültig waren.
Hamilton ſtand am Fenſter, für Niemand, wie es ſchien, ein Gegenſtand des Intereſſes, als die drei kleinen Knaben, die, den Mund mit einem gebratenen Huhn gefüllt, ſich mit den Stühlen umdrehten und un⸗ geachtet wiederholter, durch einen gelegentlichen Stoß an die Schulter verſtärkter Ermahnungen der Mutter nach ihm hinſtarrten.
Die jungen Mädchen nahmen zu Hamiltons un⸗ endlichem Erſtaunen die Hühnerknochen in die Finger und nagten das Fleiſch davon ab. Auf einmal fühlte


