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ſage ja, mit ihr kann ich nicht ſo bekannt thun, wie mit Ihnen. Sie hat Etwas an ſich, das ich nicht ſa⸗ gen kann, Herr! und das mich ſchüchtern macht. Selbſt der Kammerdiener des gnädigen Herrn, der doch ſchon ſo viel Glück bei Frauenzimmern gehabt hat, als je ein vornehmer Herr in der Welt — der ſagt, Gott ſoll ihn ſtrafen —“
„Charles, ſagen Sie dem Kammerdiener Ihres Lords,“ fiel ich ihm in die Rede, „wenn er ſeine Stelle und ſeinen geſunden Leib behalten wolle, ſo ſoll er an dieſe Frau nie ein anderes Wort richten, als wie es der Diener in Gegenwart ſeiner Gebieterin darf hören laſſen. Wiſſen Sie, daß ich ein Gentleman bin, wenn ich auch nichts habe und daß ich dem Erſten den Hals breche, der ihr was zu Leid thut!“
Charles ſagte nichts darüber als: „ach! ſeien Sie geſcheidt!“ Doch indem ich mich ſo meines Eifers und Muths rühme, hätte ich faſt vergeſſen zu erzählen, welches unſchätzbare Glück ich dem Benehmen meines braven Weibs zu danken hatte.
Am Tage der Taufe wollte ihr Herr Preſton zuerſt eine Fünf⸗, dann eine Zwanzigpfundnote verehren, die ſie aber nicht annahm. Dafür nahm ſie ein Geſchenk an, das ihr die beiden Edeldamen zuſammen machten, und das in nichts geringerem beſtand, als in meiner Befreiung aus dem Schuldarreſt der Fleet. Der Rechtsanwalt Lord Tiptoffs bezahlte alle die Rech⸗ nungen, die ich ſchuldig war und der feierliche Tag der Taufe machte mich wieder zu einem freien Menſchen. Ach! wie ſeelenvergnügt waren wir miteinander an je⸗ nem Tag, wo wir auf Mariens Zimmer in Lord Tip⸗ toffs Hauſe unſer Mahl hielten und der Lord mit ſeiner Gemahlin zu uns herauf kam und mich auf's herzlichſte bewillkommte.
„Ich habe ſchon mit Herrn Preſton geſprochen,“ ſagte der Lord, „dem Herrn, mit dem Sie den merk⸗
wurdigen Streit hatten. Er hat Ihnen verziehen, wie⸗
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