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und Studien vom Gefängnißweſen, ſondern blos den Leſer auf das merkwürdige und vortreffliche Kapitel im Leben Pickwick's verweiſen, worin derſelbe Gegenſtand abgehandelt und nachgewieſen wird, wie unvernünftig es iſt, rechtſchaffenen Leuten das Arbeiten unmöglich zu machen, gerade wenn ſie ſolches am meiſten nöthig ha⸗ ben. Was konnte ich anfangen? Blos einer oder zwei waren in der Schuldhaft, die Etwas arbeiten konnten (Literaten — der eine ſchrieb ſeine „Reiſen in Meſopo⸗ tamien,“ der andere ſeine „Skizzen von Aſſembléen“ im Gefängniß); alle Beſchäftigung aber, die ich finden konnte, beſtand darin, die Bridgeſtraße hinunter und dann wieder heraufzugehen, in Alderman Waithman's Fenſter zu gaffen, dann wieder dem Neger zuzuſehen, der die Kreuzwege kehrte. Nie hab' ich ihm Etwas ge⸗ geben, ſondern ihn um ſein Geſchäft, und ſeinen Beſen und das Geld beneidet, das fortwährend in ſeinen alten Hut fiel. Mir war nicht einmal vergoͤnnt, einen Beſen zu führen.
Zwei⸗ bis dreimal — denn Lady Tiptoff wollte nicht haben, daß ihr Knabe die dumpfe Luft eines Or⸗ tes, wie Salisbury Square, öfters einathme — kam meine liebe Marie in dem donnernden Wagen, mich zu beſuchen. Ach, was für eine Freude war das, wenn wir uns wiederſahen! Und wenn ich alles ehrlich ſagen ſoll — zweimal, als Niemand vabei war, ſprang ich ihr in den Wagen nach und fuhr mit; und wenn ich ſie heim begleitet hatte, ſtieg ich wieder in eine Fiacre⸗ kutſche und fuhr zuruͤck. Aber es geſchah nur zweimal. Das Ding war gefährlich und hätte mich können in Verlegenheit bringen; auch koſtete es drei Schillinge von Grosvenor Square nach Ludgate Hill.
Hier leiſtete mir indeſſen meine gute Mutter Ge⸗ ſellſchaft. Da laſen wir eines Tags in der Zeitung die Anzeige von der Heirath der Frau Hoggarty und des Wohlehrwürdigen Grimes Wapſhot! Meine Mutter
hatte meine Tante nie gemocht und ſagte jetzt, ſie würde


