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Die Geschichte von Samuel Titmarsh und dem großen Hoggarty'schen Diamant : drei Bändchen / von W. M. Thackeray
Entstehung
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rtt⸗ fragte der weibliche Grenavier mit abermaligem nixe.

„O nein, ganz und gar nicht!“ antwortete vor⸗ nehm die gnädige Frau, worauf der Grenadier abzog.

Alsdann erzählte ich Ihre ganze Geſchichte vom A bis zum Z; und Frau Blenkinſop behielt mich da zum Thee, und ich ſah das ſchöne Zimmer, welches Mrs. Titmarſh bekommt neben Lady Tiptoff. Als der Lord nach Hauſe kam, that er es durchaus nicht anders, als daß er mit mir in einem Fiacre hieher fuhr; er ſagte, er müſſe ſich bei Ihnen entſchuldigen, daß Ihre Frau nicht kommen könne.

Wenn ich' das Alles ſo bei mir überlegte, konnte ich nicht umhin, dieſes wundervolle Ereigniß, das uns mitten in unſerem Jammer einen Troſt gewährte und uns Brod verſchaffte bei unſerer Armuth — wie geſagt, ich konnte nicht umhin, daſſelbe mit der Demant⸗ nadel in Verbindung zu bringen. Ich mußte denken, daß das Verſchwinden dieſes Schmuckſtückes Glück und Segen anderer und beſſerer Art in meine Familie ge⸗ bracht habe.

Mancher zwar von meinen Leſern wird mich viel⸗ leicht niederträchtiger Geſinnung zeihen, weil ich meine Frau, die eine ſtandesmäßige Erziehung genoſſen, und

ſelber Dienſtboten hätte haben können, ins Dienen gehen ließ. Dennoch geſtehe ich frei, daß ich keinen Augen⸗ blick mir deßhalb ein Gewiſſen machte oder mich er⸗ niedrigt fühlte.

Wenn man einen Menſchen von Herzen liebt, iſt es dann nicht ein wohlthuendes Gefühl, ſich ihm ver⸗ pflichtet zu wiſſen? Und dieſes Gefühl war im vorlie⸗ genden Fall das meinige. Ich war froh und ſtolz, daß ich denken konnte, mein theures Weib würde im Stande ſein, für mich zu arbeiten und Brod zu verdienen, wo das Mißgeſchick mich der Möglichkeit beraubt hatte, ſie und mich zu ernähren. Ich will hier keine weitere Be⸗ wachtungen anſtellen über meine eigenen Erfahrungen