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Die Geschichte von Samuel Titmarsh und dem großen Hoggarty'schen Diamant : drei Bändchen / von W. M. Thackeray
Entstehung
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eine geröſtete Brodſchnitte darein tunkte. Das war der erſte Biſſen, den ſie ſeit langer Zeit wieder über den Mund brachte, Madam.

„Reden mochte ſie nicht und ich hielt es für das beſte, ſie nicht zu ſtören; ſie ſaß eben da und ſah in Einem fort meinen zwei Kleinſten zu, die auf der Fuß⸗ decke vor dem Kamin ſpielten. Gerade als Herr Tit⸗ marſh mit ſeinem Freund ausging, brachte der Knabe die Zeitung — ſie kommt jedesmal zwiſchen drei und vier Uhr — und ich fing an darin zu leſen. Ich konnte 3 aber nicht viel leſen, weil ich immer an den armen 3 Herr Titmarſh denken mußte, der ſo ſchrecklich ausge⸗

ſehen, wie er mit Hoſkins fortging und an den ſchlim⸗ men Umſtand, daß ſein Geld nächſtens zu Ende war, wie er mir geſagt hatte. Ich mußte alle Augenblicke inne halten und auch Frau Titmarſh zuſprechen, daß ſie ſich doch nicht allzu ſehr grämen ſolke, und erzählte ihr dann ein und andres von meinem lieben kleinen Anton.

„Ach!“ ſprach ſie ſchluchzend und ſah die Kleinen anz „Sie haben noch andre Kinber, Frau Stokes; aber dieſes — dieſes war mein einziges;“ und ſank wieder auf den Stuhl zurück und weinte, als wenn ihr das Herz brechen wollte. Ich wußte, daß es ihr gut thun würde, wenn ſie ſich ausweinen durfte und ſah alſo wieder in meine Zeitung hinein — die „Morgenpoſt“, Madam; ich halte ſie von jeher, weil ich gerne wiſſen moͤchte, was im Weſtend paſſirt.

„Die erſten Worte, die mir in die Augen fielen, waren folgende: „Man ſucht ſogleich eine anſtändige Perſon als Säugamme. Zu erfragen in Nr. — — Grosvenor⸗Square. „Weiß der Herr!“ ſagte ich, „das iſt niemand als Lady Tiptoff; die muß übel auf ſein;“ denn ich wußte, wo die gnädige Frau wohnt und daß ſie an demſelben Tag niedergekommen war, wo Mrs. Titmarſh; und die gnädige Frau weiß ſoweit auch, 3 wo ich zu finden bin; ſie iſt ſchon einmal hier geweſen⸗