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bar dafür, vaß die Gefahr des Wochenbettes glücklich überſtanden, und mein theures Weib wenigſtens mit neuer Kraft und Geſundheit ausgerüſtet war, um dem Ungemach zu trotzen, das uns noch bevorſtand.
Ich ſagte der Frau Stokes, ſie müſſe uns ein wohlfei⸗ leres Gelaß geben — unter dem Dache, das nur ein Paar Schillinge koſten würde. Die gute Frau hieß mich zwar in den Zimmern bleiben, die wir hatten; doch jetzt, wo meine Frau wieder wohl und geſund war, hätte ich es für eine Sünde gehalten, meine gütige Hauswirthin im Schaden zu laſſen, da ſie von ihrer Hausmiethe leben mußte. Zuletzt verſprach ſie mir eine Dachſtube, wie ich verlangte, zu geben, und ſie ſo behaglich als mög⸗ lich einzurichten. Und ihre kleine Jemima bezeigte ſich überaus zufrieden, daß ſie meine Frau und das Kleine bedienen durfte.
Nun ward das Gelaß in Bereitſchaft geſetzt; und ich ſuchte Marie auf die nöthig gewordene Aenderung allmählig vorzubereiten. Allein es wäre nicht nöthig geweſen, es ihr lange zu verheimlichen; denn als ich es ihr endlich unverhohlen ſagte, erwiederte ſie: „Iſt's weiter Nichts als das?“ — gab mir mit himmliſcher Freundlichkeit die Hand und verſicherte mich, daß ſie mit Jemima das Zimmer ſo nett und reinlich als mög⸗ lich halten würde. „Ich will Dir auch Deine Leibſpeiſen kochen,“ ſetzte ſie hinzu; „denn Du weißt, Du haſt ge⸗ ſagt, ich mache die beſten Eierkuchen von der Welt.“ Gott ſegne ſie dafür! Ich glaube, es gibt Frauen, die faſt die Armuth liebgewinnen. Aber ich ſagte Marien nicht, wie arm ich ſei; auch machte ſie ſich keinen Be⸗ griff davon, wie ſehr durch die Advokaten⸗ und Arreſt⸗ und Doctors⸗Gebühren die Summe geſchmolzen war, die ſie mir gebracht, als wir in das Fleetgefängniß kamen.
Indeß war es nicht des Herrn Wille, daß ſie mit ihrem Kinde die kleine Dachſtube bewohnen ſollte. Am Montag Morgen hätten wir ausziehen ſollenz am


