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zu treffen? Und wer könnte beſſere Unterhandlung mit dieſen pflegen, als die hübſche Frau Titmarſh hier? Mit dieſem Paar Augen würde ſie gewiß den harther⸗ zigſten Kleidermacher und die unbarmherzigſte Putz⸗ waarenhändlerin, die unter der Sonne lebt, erweichen.
In Folge deſſen nahm an einem ſchönen Februar⸗ tag mein liebes Weibchen von mir Abſchied, hieß mich gutes Muths ſein und ſetzte ſich mit Auguſt in einen Wagen, um die genannten Leute zu beſuchen. Freilich dachte ich ein Jahr zuvor an alles andere eher, als daß die Tochter des tapfern Smith je in den Fall kommen würde, als Supplicantin bei Schneidern und Putzmacher⸗ innen herum zu gehen. Doch, der Himmel ſegne ſie dafür, ſie empfand Nichts von der Scham, die mich zu Boden drückte, oder ſie ſagte wenigſtens ſo und begab ſich in der beſten Hoffnung auf ihre Rundreiſe.
Als ſie Abends heimkehrte, klopfte mir das Herz, bis ich erfuhr, wie es gegangen. Daß es ſchlecht ge⸗ gangen, konnte ich ihr anſehen. Denn ſie ſprach eine gute Weile kein Wort, ſah todtenblaß aus und weinte, indem ſie mich küßte.
„Sprechen Sie, Auguſt,“ ſchluchzte ſie endlich und nun erzählte mir Hoſkins die Ereigniſſe dieſes Unglücks⸗ tages.
„Denken Sie nur, Samuel,“ ſprach er, „Ihre Tante, dieſes hölliſche Weib, auf deren Geheiß Sie die Sachen haben machen laſſeu, hat an die Geſchäftsleute geſchrie⸗ ben, daß Sie ein Schwindler und Betrüger ſeien; daß Sie vorgeben, ſie hätte die Waare beſtellt; daß ſie darauf leben und ſterben wolle, daß ſie es auf das Bi⸗ belbuch beſchwören könne, daß ihr ſo Etwas nie ein⸗ gefallen und die Leute ſich wegen der Bezahlung ganz allein an Sie halten müßten. Nicht ein einziger von ihnen wollte ſich dazu verſtehen, Sie heraus zu laſſen, und der Schuft von Mantalini gar war ſo unverſchämt, daß ich ihm eine Ohrfeige gab und ihn würde halbtodt geſchlagen haben, wenn nicht die arme Marie — Frau


