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ſein. Die Gläubiger konnten ſich lediglich an unſere Direktoren halten, und dieſe waren nicht leicht zu fin⸗ den. Herr Brough befand ſich auf dem Feſtland und ich muß zu ſeiner Ehre doch das ſagen, daß er, während Jedermann glaubte, er ſei mit hunderttauſend Pfunden durchgebrannt, zu Boulogne in einem Dachſtübchen lebte und kaum einen Schilling in der Taſche hatte, und er von vorne wieder anfangen mußte. Seine Gattin, ein wackeres liebes Weib, blieb ihm treu und verließ Ful⸗ ham mit Nichts, als was ſie auf dem Leib trug und Fräulein Belinda, wenn auch zürnend und ſehr übel gelaunt, ging es kein Haar beſſer. Mit den andern Direktoren verhielt es ſich alſo: da man zu Edinburgh nach Herrn Mull forſchte, ergab es ſich, daß ein Herr dieſes Namens vorhanden war, der bis ins Jahr 1800 daſelbſt mit gutem Erfolg practicirt, ſich aber ſeitdem auf die Inſel Sky zurückgezogen habe. Als man ſich aber an ihn wandte, wußte er von der Weſtdiddleſer eben ſo viel als die Königin Anna. *) Der General Dionyſius O'Halloran hatte Dublin eiligſt verlaſſen und war nach Guatemala zurückgekehrt. Herr Shirk wurde in der Zeitung ausgeſchrieben, d. h. er fallirte. Herr Macraw, Parlamentsglied und Rechtsconſulent, beſaß keine Guinee im Vermögen, als was er für ſeine Bemühungen bei unſerer Anſtalt verdiente. Der Einzige, an den man ſich halten konnte, war Herr Manſtraw, ein wohlhaben⸗ der Marinelieferant zu Chatam. Es fand ſich aber, daß er einen unbedeutenden Handel mit Schiffsartikeln führte und Alles, was er in ſeinem Geſchäft ſtecken hatte, keine zehn Pfund werth war. Der letzte der Direktoren war Abednego und was aus dieſem geworden, haben wir bereits geleſen.
„Nun, da wegen der Weſtdiddleſer keine Gefahr mehr vorhanden,“ meinte der alte Herr Hoſkins, „ſollten Sie nicht ſuchen, mit Ihren Gläubigern ein Abkommen
*) Die vor hundert Jahren gelebt hatte.


