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Die Geschichte von Samuel Titmarsh und dem großen Hoggarty'schen Diamant : drei Bändchen / von W. M. Thackeray
Entstehung
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ſchöner Backenbart, mit dem der arme Teufel Parade machte. Obſchon er ſeinen Unſtern verfluchte, war er voch, glaube ich, wenn ihm ſeine Freunde eine Guinee brachten, ſo glücklich, als er während ſeiner kurzen Laufbahn als Gentleman in der Freiheit geweſen war. Ich habe in Bädern Dandy's geſehen, wie ſie die Frauen⸗ welt mit ihren Blicken verfolgten, habe geſehen, wie ſie den Landungsplatz eines Dampfboots oder ein Eil⸗ wagen⸗Burean belagerten, als wenn Lehen und Sterben davon abhinge; habe ſie Tagelang in ihren kurzen Jacken auf den Promenaden auf und ab ſtolziren ſehen. Ich weiß aber nun, daß es eben ſolche Leute auch in den Gefängniſſen gibt, ganz dieſelben Modenarren und Gecken, nur ein wenig ärmlicher, — Dandy's mit un⸗ raſirten Bärten und Löchern im Ellbogen.

Ich ging nicht nach der ſogenannten Armenſeite des Gefängniſſes — ich hatte wirklich nicht das Herz dazu. Jedoch unſere geringe Baarſchaft ging auf die Neige und das Herz im Leibe that mir weh, wenn ich gedachte, wie es meinem lieben Weib ergehen und auf was für einem Lager möglicher Weiſe unſer Kind zur Welt kommen konnte. Aber der Him⸗ mel verſchonte mich gnädig mit dieſem Jammer — der und mein liebſter, beſter Freund Auguſt Hos⸗ ins.

Die Advokaten, denen ich von Herrn Smithers em⸗ pfohlen worden, ſagten mir, daß ich Erlaubniß erhalten könnte, in dem Bereiche des Fleetgefängniſſes zu woh⸗ nen, wenn ich dem Intendanten deſſelben für die Summe Sicherheit leiſten könne, wegen welcher ich in Schuld⸗ haft mich befinde. Ich blickte dem Herrn Blatherwick ſcharf ins Geſicht; es fiel ihm aber nicht ein, ſich mir anzubieten, daß er die Bürgſchaft leiſten wolle und ich fannte keinen Hausherrn in London, der es hätte thun können. Doch es gab einen, den ich nicht kannte, — das war der alte Hoskins, der Lederhändler in der Kürſchnerſtraße, ein guter dicker Herr, der ſeine dicke