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Die Geschichte von Samuel Titmarsh und dem großen Hoggarty'schen Diamant : drei Bändchen / von W. M. Thackeray
Entstehung
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eigenes Verderben, als das der Geſellſchaft beſchleunigt habe. Ich brauche hier nicht zu erwähnen, in was für eine Menge von Geſellſchaften Brough ſich eingelaſſen hatte. Diejenige, bei welcher der arme Tidd ſein Ver⸗ mögen angelegt hatte, bezahlte nicht einmal zwei Pfen⸗ nig aufs Pfund und das war noch die größte Dividende, die irgend eine derſelben zahlte.

Was die unſrige betrifft — ach! was war das für ein Spektakel, als ich von dem Fleetgefängniß vor das Fallitengericht geführt ward, um als oberſter Commis und Rechnungsführer des Weſtdiddleſer⸗Vereins Zeug⸗ niß abzulegen.

Meine arme Frau, die doch ihrer Entbindung ſehr nahe war, wollte mich durchaus nach der Bafinghall⸗ ſtraße begleiten und mein lieber Freund Auguſt Hos⸗ kins, dieſe treue, redliche Seele, ebenfalls. Man hätte nur die Menſchenmenge ſehen ſollen, die der Saal kaum faſſen konnte und die Bewegung, welche entſtand, als ich vorgeführt wurde!

„Herr Titmarſh,“ fing der Beamte an, als ich an den Tiſch trat, indem er die erſte Silbe meines Namens *) beſonders höhniſch betonte. „Herr Titmarſh, Sie wa⸗ ren Broughs Vertrauter und erſter Buchhalter, auch Inhaber bedeutender Aktien bei der Geſellſchaft?“

„Blos dem Namen nach, Herr,“ antwortete ich.

„Verſteht ſich, nur dem Namen nach,“ fuhr der Beamte fort, indem er ſich grinſend an ſeinen Collegen wandte „und es muß Ihnen eine große Beruhigung ſein, Herr, daß Sie einen Antheil an der ganzen Beu— dem Gewinnſt von dieſer Spekulation — hatten und dennoch jetzt bei dem Verluſt frei ausgehen zu können glauben, dadurch, daß Sie nur nomineller Ak⸗ tionär geweſen ſein ſollen.“

„Der hölliſche Schuft!“ brüllte hier eine Stimme

*) Dit bezeichnet verächtlicher Weiſe ein ſchlechtes Pferd, (wie Märe), auch ein ſolches Weibsbild u. ſ. w.