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Die Geschichte von Samuel Titmarsh und dem großen Hoggarty'schen Diamant : drei Bändchen / von W. M. Thackeray
Entstehung
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— Holla, wo iſt unſer Galopin? — Du, Hexenmeiſter, hol noch eine Flaſche Burgunder für Herrn Hoſtins.“ Und ehe er noch recht wußte, wo er ſich befand, bekam Auguſt zum erſten Male in ſeinem Leben Clot⸗Vougeot zu trinken. Er ſagte, er habe noch nie zuvor Bergamy gefoſtet, worüber der Polizeiofficiant die Naſe rümpfte und ihm den rechten Namen des Weines ſagte.

„Was? Old⸗clo! *)“ ſagte Auguſt; wir mußten lachen, aber die Hebräer lachten dießmal nicht mit.

„Nu, nu, Herr,“ ſagte Aminadabs Freund. „Mer ſain hier lauter Schentelmens, und Schentelmens thun fich nicht erlaben Anmerkungen über den Glauben von andre Gentelmens ze machen.“

Nachdem das Mahl vorbei war, begab ich mich mit Auguſt auf mein Zimmer, um uns über meine Angelegenheit zu beſprechen. Was die Verantwortung anbelangt, die mich als Aktionär von der Weſtdiddleſer⸗ Geſellſchaft hätte treffen können, war ich ohne Sorge; denn, wenn mich auch die Geſchichte anfänglich ein we⸗ nig beunruhigen mochte, ſo wußte ich, daß ich nicht wirklicher Theilhaber geweſen; da ich nur die Talons beſeſſen hatte, wodurch die Dividende erhoben werden konnte. Meine Tante hatte ihre Aktien zurückverlangt, und ich war demnach frei. Allein es war mir ſchon höchſt unangenehm, daß ich faſt hundert Pfund an Handwerksleute ſchuldete, beſonders in Folge der Em⸗ pfehlung von Frau Hoggarty. Da ſie verſprochen hatte, die Rechnung zu bezahlen, ſo nahm ich mir vor, an ſie zu ſchreiben und ſie an ihr Verſprechen zu erinnern, und zugleich zu bitten, daß ſie die Schuld bei Herrn von Stilz tilgen möchte, wegen welcher ich eingeſperrtwar; die allerdings nicht ſie ſondern Herr Brough mich hatte heißen machen, die ich auch nie gemacht haben würde,

*) D. h. Alte Kleider! womit die Schacher⸗Juden handeln. Das Wortſpiel mit jener Weinſorte iſt unüberſetzbar.