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Die Geschichte von Samuel Titmarsh und dem großen Hoggarty'schen Diamant : drei Bändchen / von W. M. Thackeray
Entstehung
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Zimmer war, kam der alte Gates, ſein Portier zu Ful⸗ ham, und brachte ihm 1200 Pfund von dem Pfandleiher Herrn Balls. Die Madame hatte ihn, wie er ſagte, das Silberzeug Herrn Balls bringen heißen; und nach⸗ dem er das Geld hingezählt, ſuchte er noch lange in ſeinen Taſchen umher und brachte endlich eine Fünf⸗ pfundnote zum Vorſchein, die ihm ſeine Tochter Johanne, als Erſpartes von ihrem Dienſtlohn, ſo eben geſchickt, und bat Herrn Brough, er möchte ihm noch eine Actie von der Geſellſchaft geben. Er ſei feſt über⸗ zeugt, daß noch Alles recht werden würde. Als er ſei⸗ nen Herrn habe ſchreien und fluchen hören, während er mit Madame im Boſket ſpazieren ging, daß wegen einiger weniger Pfunde — wegen ein Paar Shillinge — das ſchönſte Vermögen in ganz Europa ſollte zu Grunde gehen: da habe Gates und ſein Weib gedacht, ſie müßten dazwiſchen treten mit Allem, was ſie hätten, um der beſten, gütigſten Herrſchaft, die es auf der Welt gebe, damit auszuhelfen.

Dies war der weſentliche Inhalt deſſen, was Gates

ſagte. Brough drückte ihm die Hand und — nahm die fünf Pfund mit den Worten: „Gates, dieſe Fünfpfund⸗

note wird das beſte Anlehen ſein, das Ihr in Eurem Leben jemals gemacht habt!“ Ich zweifle nicht, daß dieß wirklich der Fall geweſen; aber im Himmel erſt ſollte dieſer ärmſte alte Mann die Zinſen ſeines Schärf⸗ leins genieße

Dieß war jedoch nicht der einzige Fall der Art. Eine Schweſter der Frau Brough, Fräulein Dough, welche mit dem Direktor faſt die ganze Zeit her in ſchlechtem Vernehmen geſtanden, ſeit er ein großer Herr geworden war, kam mit einer Rechtsvollmacht auf das Comptoir und ſagte: „John, Iſabella iſt heute Morgen bei mir geweſen und ſagte, Ihr brauchet Geld; ich habe Euch meine 4000 Pfund mitgebracht; es iſt Alles, was ich habe, John, Gott gebe, daß es Euch gut thun

möge, Euch und meiner lieben Schweſter, die mir ſtets