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Die Geschichte von Samuel Titmarsh und dem großen Hoggarty'schen Diamant : drei Bändchen / von W. M. Thackeray
Entstehung
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Bei dieſen Worten fingen Alle an zu lachen, und Mylord ſagte in ziemlich hochmüthigem Tone:

„Seien Sie verſichert, Herr Titmarſh, daß Lady Drum mit Ihnen ſo wenig verwandt iſt, als mit Ihrem Freund Hoſkinſon.“

„Hoſkins, Mylord, und das ſagte ich auch Auguſten. Aber Sie ſehen, er hat mich ſo gerne, und deßhalb ſoll ich durchaus Lady Drum's Vetter ſein, und das breitet er aller Orten aus, ſo oft ich ihn auch vom Gegentheil verſichern mag. Uebrigens,“ fügte ich lachend bei, „habe ich dieſer vermeintlichen Vetterſchaft ſchon viel Gutes zu verdanken gehabt.“ Dann beſchrieb ich der Geſellſchaft unſer Eſſen bei Roundhand's, was Alles von meiner Diä⸗ mantnavel herkam, und wie ſehr ich um meiner Verbin⸗ vung mit dem hohen Adel willen angeſehen ſei. Ich dankte auch Lady Johanne recht ſchoͤn für ihr herrliches Geſchenk von Obſt und Wildpret, und erzählte ihr, daß ich eine Menge guter Freunde damit bewirthet, die aus tiefem Dankgefühl auf das Wohl Ihrer Herrlichkeiten getrunken.

„Ein Wildpretſchlegel,“ rief Lady Johanne voll Er⸗ ſtaunen; „in der That, Herr Titmarſh, ich kann Sie nicht verſtehen.“

Da wir gerade an einer Gaslampe vorübergingen, konnte ich wahrnehmen, daß Lady Fanny, wie gewoͤhnlich, lachte, und Lord Tiptoff mit ihren großen ſchelmiſchen, glänzend ſchwarzen Augen anſah.

„Nun, Lady Johanne,“ ſagte dieſer, „die Wahrheit muß einmal heraus; die Sache mit dem Wildpretſchlegel iſt ein Streich von unſerem gnädigen Fräulein hier. Ich hatte nämlich benanntes Wildpret aus Lord Guttlebury's Park erhalten, und weil ich weiß, daß das Wildpret von Guttlebury Preſton nicht zuwider iſt, ſagte ich zu Lady Drum, — in deren Wagen ich dießmal Platz gefunden, weil Herr Titmarſh nicht um den Weg war, — daß ich im Sinne hätte, den Schlegel Ihrem Gemahl zu ver⸗