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ehren. Worauf mein Fräulein Fannh, in ihre Händchen klatſchend, proteſtirte und erklärte, das Wildpret dürfe nicht Lord Preſton erhalten, ſondern es müſſe einem Herrn zugeſandt werden, von deſſen Abenteuer am Tag zuvor wir gerade geſprochen hatten — das war Herr Titmarſh, den Preſton, wie Fanny behauptete, ſchwer beleidigt hatte und dem man Genugthuung ſchuldig ſei. Daher drang Lady Fanny darauf, geraden Wegs nach meiner Wohnung in Albanh zu fahren — Sie müſſen wiſſen, ich behalte mein Junggeſellenquartier nur noch einen Monat —“
„Dummheiten!“ ſagte Lady Fanny.
„Drang darauf, daß wir geradenwegs nach meiner fahren und den beſagten Wildpretſchlegel dort holen.“
„Großmama war ſehr beſorgt, ihn mitzunehmen,“ rief Lady Fanny.
„Und dann mußten wir nach Herrn Titmarſh's Hauſe in der Altſtadt, wo das Wildpret gelaſſen ward nebſt ein Koͤrben mit Obſt, welche Fanny ſelbſt bei Grange kaufte.“
„Und das iſt noch nicht Alles,“ ſagte Lady Fanny. „Sondern ich nahm die Großmama in Fr— in Lord Tiptoff's Zimmer und diktirte ihr aus dem Kopf einen Brief in die Feder. Dann packte ich die Wildpretkeule, welche ſeine alte häßliche Haushälterin uns brachte — ich bin ganz eiferſüchtig auf ſie — in eine Nummer des John Bull.“
Ich weiß noch, es ſtand einer von den Ramsbottom⸗ briefen darin; den laſen wir, Auguſt und ich, beim Früh⸗ ſtück und lachten uns faſt zu Tode darüber. Die Damen lachten auch, als ich ihnen das erzählte, und die gut⸗ herzige Lady Johanne ſagte, ſie wolle ihrer Schweſter das verzeihen und hoffe, ich würde es auch thun, was ich heilig und theuer verſprach, und zwar ſo oft es dem gnädigen Fräulein gefallen würde, die Beleidigung zu wiederholen. Ich bekam zwar nie mehr Wildpret von der Familie.


