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gen, der ſich über den Balkon gelehnt hatte und die Mäd⸗ chen beaugenſcheinigte, die aus der Kirche kamen. Sie und ich, in bloßen Hemdärmeln, kalten Grog die Fülle, — Mrs. Roundhand zu Margate — und eine ganze Kiſte voll Manilla⸗Cigarren.“
„Still!“ ſagte Roundhand mit ängſtlicher Haſt, „Amalie konnte es hören.“
Aber Amalie horte nichts, ſo tief war ſie in's Schwa⸗ tzen hineingerathen. Sie erzählte mir ein Langes und Breites davon, wie ſie mit dem Grafen von Schloppen⸗ zollern auf dem Balle gewalzt, den die Stadt London den allirten Souveränen gab; was für einen großen, weißen Schnurrbart der Graf gehabt, und wie unheimlich und ſonderbar es ihr vorgekommen, im Arme eines him⸗ mellangen Mannes, einem Kreiſel gleich, ſich im Saale zu drehen. „Roundhand hat es nie wieder zugegeben ſeit unſrer Verheirathung, nie — aber im Jahr 1814 be⸗ trachtete man es als eine ganz beſondere Ehre, wie Sie wiſſen, die man den fremden Fürſten damit anthun wollte. Neun und zwanzig Fräulein aus den beſten Familien der Altſtadt — ich verſichere Sie, Herr Titmarſh — z. B. des Lordmajors eigene Töchter, Aldermann Dobbin's ſeine, drei von Sir Charles Hopper, der das große Haus in der Bäckerſtraße hat — und Ihre gehorſame Dienerin, welche zu jener Zeit etwas ſchlanker war — unſere neun und zwanzig hatten wir zu dem Ende Tanzſtunde ge⸗ nommen und lernten walzen in einem Zimmer über dem egyptiſchen Saale in Manſion Haus. Es war ein herr⸗ licher Mann, dieſer Graf Schloppenzollern.“
Ich entgegnete: „Gewiß, Madame, hatte er eine ebenſo herrliche Tänzerin,“ wobei ich bis über die Ohren roth wurde.
„Gehen Sie, Sie Loſer,“ ſagte Mrs. Roundhand und gab mir eine tüchtige Schlappe. „Ihr ſeid alle ei⸗ ner wie der andere, Ihr Leute von Weſtend — Keiner meint es aufrichtig. Der Graf war gerade wie Sie!


