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worden; was die jungen Damen trügen und ob ſie auch die abſcheulichen weiten Aermel ſchon hätten, die gerade damals aufkamen. — Hiebei betrachtete ſie ſelbſtgefällig ihre bloßen, dicken, fleiſchigen Arme.
Während ich ſo mit ſeiner Frau ſprach, rief Round⸗ hand, der inzwiſchen uns mit ſeinem Portwein tüchtig zugeſprochen hatte, mir zu: „Hören Sie, beſter Samuel, ich hoffe, Sie haben die Hauptſache nicht vergeſſen und ein Paar Aktien der Weſtdiddleſer Geſellſchaft ange⸗ bracht? He?“
„Mr. Roundhand, habt Ihr die Flaſchen drunten ge⸗ füllt,“ ſchrie die Frau voll Aerger, um dem Geſpräch ein Ende zu machen. 5
„Nein, Amalie, ich habe ſie geleert,“ ſprach Roundhand.
„Heißt mich nicht Amalie und ſeid ſo gut und geht hinunter und ſagt meinem Mädchen“ — mit einem Blick auf mich — „ſie ſolle den Thee in Eurem Zimmer ma⸗ chen. Wir haben hier einen Herrn, der nicht an die Ge⸗ bräuche in Pentonville gewöhnt iſt; — ein zweiter Blick auf mich — „er wird ſich aber nicht an dem Brauch ſtoßen, der bei guten Freunden herrſcht.“ Hier hob ſich ihre ſehr große Bruſt von einem tiefen Seufzer und ſie warf mir einen dritten Blick zu, der ſo ernſthaft war, daß ich ein ganz dummes Geſicht dabei gemacht haben muß.
Was Auguſt anbelangt, ſo ſprach ſie mit dieſem den ganzen Abend kein Wort. Der tröſtete ſich aber mit einer tüchtigen Portion Semmel, die er zu ſich nahm und ſaß faſt die ganze Zeit über — es war ein entſetzlich heißer Tag — pfeifend und ſchwatzend bei Roundhand auf der Altane. Ich wäre für's Leben gern auch bei ihnen ge⸗ weſen, denn es wurde mir viel zu eng im Zimmer bei der großen, dicken Mrs. Roundhand, die ſich hart neben mich auf das Sofa geſetzt hatte.
„Denken ſie noch an den ſchoͤnen Abend, den wir vorigen Sommer hier verlebten?“ hörte ich Hoſtins ſa⸗


