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Die Geschichte von Samuel Titmarsh und dem großen Hoggarty'schen Diamant : drei Bändchen / von W. M. Thackeray
Entstehung
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Pracht und Eleganz, — denn ich hatte nie zuvor ein ähnliches Lokal betreten, — blieb ich ſtumm vor Staunen und fragte endlich ſchüchtern einen der Herrn nach Mr. Polonius.

„Was ſteht zu Dienſten?“ ſagte dieſer, der zufällig neben mir ſtand, und drei Damen bediente, eine gar Alte, und zwei junge, die mit großer Aufmerkſamkeit ein Halsband von Perlen beaugenſcheinigten.

Ich nahm mein Schmuckſtück aus der Rocktaſche und ſagte: „Dieſes Juwel iſt, glaube ich, ſchon früher ein⸗ mal bei Ihnen geweſen. Es gehörte meiner Tante Frau Hoggarty auf Schloß Hoggarty.“ Bei dieſen Worten ſah ſich die alte Dame, weiche dabei ſtand, um.

„Im Jahr 1795 kaufte ſie von mir eine goldene Kette und Repetiruhr,“ ſagte Herr Polonius, der ſich eine Ehre daraus machte, Alles noch zu wiſſen, „und einen ſilbernen Punſchlöffel für den Kapitän. Wie befindet ſich der Herr Major — Oberſt — General —?“

„Der General,“ ſprach ich, — „es thut mir leid, es ſagen zu müſſen — doch war ich ganz ſtolz, daß ein Mann wie Polonius mir ſo begegnete — Herr Hoggarty iſt nicht mehr. Meine Tante hat mir jedoch dieſes Ding mit dem Bilde ihres Gemahls verehrt, das ich Sie bitte mir ſorgfältig in Acht zu nehmen. Sie wünſcht, daß dieſer Diamant recht hübſch gefaßt werde.“

„Das verſteht ſich von ſelbſt.“

„Hübſch, wie es jetzt Mode iſt; und Sie möchten ihr die Rechnung ſchicken. Es iſt viel Gold daran, wie Sie ſehen, und Sie werden natürlich den Werth davon herausbezahlen.“

„Sein Sie verſichert, bis auf den Pfennig,“ ſprach Polonius, indem er ſich verbeugte und das Juwel betrach⸗ tete. Es iſt ein wundervolles Stück Arbeit,“ fuhr er fort, „und der Diamant hat ein Feuer wie wenige. Se⸗ hen Sie einmal, meine Damen. — Es iſt irländiſches