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Die Geschichte von Samuel Titmarsh und dem großen Hoggarty'schen Diamant : drei Bändchen / von W. M. Thackeray
Entstehung
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Tropf! Wir Unter⸗Commis meinten alle, es ſei nicht ſo übel, an einem Pult zu ſitzen für fünfzig Pfund des Monats, wie Roundhand ſie hatte. Doch bin ich jetzt überzeugt, daß es Hoskins und mir, wenn wir mit ein⸗ anber ein Duett auf der Flote in unſerer beſcheidenen Wohnung in Salisbury Square aufführten, beſſer zu Muth war als unſerm Chef und jedenfalls beſſte Har⸗ monie ſich bei uns fand, wenn auch unſer Muſiciren noch ſo übel ausfallen mochte.

Eines Tages baten wir Roundhand um Erlaubniß, früher das Bureau verlaſſen zu dürfen, weil wir in Weſtend ein Privatgeſchäft abzumachen hätten. Er wußte, daß es den großen Hoggarty'ſchen Diamant betreffe und ließ uns fort. Als wir in die St. Martinsgaſſe kamen, zün⸗ dete Auguſt (Hoskins) eine Cigarre an, um ſich ein An⸗ ſehen zu geben und dampfte die ganze Straße hinauf und durch die Alleen, die in die Coventryſtraße führen, wo, wie allbekannt, das Gewölbe von Polonius ſich befindet.

Die Thüre ſtund offen und eine Menge Caroſſen voll Damen fuhren vor und ſetzten ihre Bürden ab. Auguſt hatte die Hände in den Taſchen — man trug damals ſehr weite Hoſen, oben mit breiten Falten, unten ganz enge, daß man kaum mit den Stiefeln durchkonnte — wir Burſchen aus der City aber, mit hoͤchſtens achtzig Pfunden jährlich, trugen keine Stiefel wie die Modeherren ſondern nur ſogenannte Blücher's — indem nun ſo Auguſt die Hände in den Hoſen hatte, daß dieſe weit von den Hüften abſtanden und den Rauch ſeiner Eigarre mit An⸗ ſtand von ſich blies und mit den eiſenbeſchlagenen Ab⸗ ſätzen ſeiner Stiefel auftrat — einen für ſein Alter ſehr ſtarken Backenbart trug er auch noch — ſo ſah er in der That ganz vornehm aus und Jedermann mußte ihn für etwas Rechtes halten.

Er ging nicht mit in den Laden herein, ſondern blieb außen ſtehen und betrachtete die Gegenſtände im Schau⸗ fenſter. Ich trat ein, und beim Anblick einer ſolchen