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verhuͤllt ſtand, und bemerkte, in tiefes Sinnen ver⸗ ſunken, die Flucht der Stunden nicht. Es dam⸗ merte ſchon, als zwei Männer geraͤuſchlos in das Zimmer traten. „Nein, mein Bruder,“ ſagte der Eine, „da Victor noch lebt, ſo muß er erfahren, daß er nicht mein Sohn iſt. Morgen fruͤh eile ich zu ihm, um auch den Aufenthalt meiner Tochter von ihm zu erfragen.“
Victor blieb, von dieſen Worten uͤberwältigt, unbeweglich auf ſeinem Platze. Welche Entdeckung!
„Ich bitte Dich innigſt,“ hob jetzt der Biſchof an, „verſchiebe dies Geſtaͤndniß bis nach meinem Tode, der — ich fuͤhle es — nicht mehr fern iſt.“
„Und was kann es Dir ſchaden, wenn ich ihm das Geheimniß ſeiner Geburt jetzt ſchon entdecke? Victor iſt im Kirchenbuche nur mit dieſem Taufna⸗ men als eine in Vans⸗la⸗Pavée geborene Waiſe eingezeichnet, und Du ſowohl als Frau von Roſann ſeid Beide vor jeder Entdeckung geſichert.“
„Erklaͤre mir nur zuerſt, welchem Wunder ich das Gluͤck verdanke, Dich, den ich ſeit Jahren als todt beweinte, lebend wieder in meine Arme zu ſchließen?“ Irs mine
„Wohl gleicht meine Rettung einem Wunder,


