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mein Leben weihen; ich wuͤrde in Ihre Dienſte treten; ich wuͤrde, wenn Sie ſich verheiratheten, Ihre Frau und Ihre Kinder bedienen, und nur von Ihnen allein gekannt, ſtolz darauf ſein, Ihre Magd zu heißen und Alles fuͤr Sie zu thun, Alles fuͤr Sie zu leiden, was Liebe und Treue fur Sie zu leiſten vermögen. Aber jett — was kann ich fuͤr Sie thun? was habe ich Ihnen anzubieten? Erniedrigt und beruͤchtigt, wie ich es bin, kann ich nie Ihres Gleichen und eben ſo we⸗ nig darf ich Ihre Magd werden. Ich habe das Alles oft bedacht und tauſendmal den Vorſatz gefaßt, mich all dem Weh, all den Schmerzen entziehen zu wollen, die meiner unausbleiblich warten — aber wer kann ſeinem Schickſal entfliehen? — Bin ich doch nun wenigſtens, indem ich Ihnen ſage, daß ich Sie liebe, einen Augenblick unausſprechlich gluck⸗ lich geweſen!“ —
„Laſſen Sie uns,“ bat ich, „die Seligkeit der Gegenwart nicht durch den Gedanken an die Mog⸗ lichkeit kuͤnftigen Unheils truͤben. Ich vermag nichts zu fuͤhlen, als daß ich Sie ſehe und daß Sie mich lieben.“ — Ich wollte ſie bei dieſen Worten in meine Arme ſchließen, abet ſie entwand ſich mir. —


