Teil eines Werkes 
14. Band (1830)
Entstehung
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„Wenn Sie es wuͤnſchen,“ ſagte ſie, „ſo werde ich nie wieder von der Zukunft reden, da ich nicht zu betruben vermag, was ich liebe. Jetzt aber verlaſſen Sie mich; ich bedarf der Sammlung und Sie auch. Vielleicht werden Sie bei ernſterem Nachdenken kein Band knüpfen wollen, das ſo wenig Gluck verheißt. Glauben Sie nicht, ſich von mir wieder losreißen zu koͤnnen, ſobald ſie es wollen; jetzt freilich ſteht es noch in Ihrer Gewalt, mich zu verlaſſen, ohne dadurch ſelbſt ungluͤcklich zu werden und ohne grau⸗ ſam gegen mich zu ſein; ich wuͤrde mich nie über Ihren Verluſt zu troſten vermoͤgen, aber ich wurde zu keinem Vorwurf gegen Sie berechtigt ſein. Ihre Geſundheit vergoͤnnt Ihnen, Bath zu verlaſſen; kommen Sie aber morgen wieder zu mir, ſo bedeutet dies, daß Sie mein Herz angenommen haben und dann können Sie mich nicht mehr, ohne Gewiſſensbiſſe

zu empfinden, ganz ungluͤcklich machen. Bedenken

Sie das,“ wiederholte ſie noch einmal, indem ſie mir die Hand zum Abſchied reichte.

Ich ging. In mir war kein Kampf, ich ſchwankte nicht, ich fand nichts zu bedenken und doch war es ſchon Abend, als ich am folgenden Tage vor ihrer Thuͤre ſtand, ohne mir des Entſchluſſes zu ihr

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