Teil eines Werkes 
14. Band (1830)
Entstehung
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dann raffte ihn der Tod unerbittlich dahin.Ich hinterlaſſe ihr nichts, ſagte er, noch wenig Augen⸗ blicke vor ſeinem Tode, zu dem General,weil ich nichts mehr beſitze; aber Sie leben, Sie ſind reich, und was ſie von Ihnen erhaͤlt, iſt fur ſie ein eh⸗ renbollerer Beſitz, als das, was ſie von mir bekom⸗ men könnte. Ich ſterbe völlig beruhigt uͤber ihr Schick⸗ ſal.

Der General ſicherte ihr nach dem Tode ſeines Neffen ein jährliches Einkommen von 400 Pfund zu, und ſchenkte ihr ein Haus in Bath, wo ich ſie kennen lernte. Alle Jahre brachte er hier einige Wo⸗ chen bei ihr zu, und wenn ſein Podagra ihm dies zu thun verwehrte, ließ er ſie zu ſich nach London kommen. In Miranda's Ideen und Empfindungen lag etwas, das ſie uͤber alle kleinliche Ruͤckſichten erhob und die vollkommenſte Harmonie zwiſchen ihrer Seele und ihren Worten, ihrem Ton und ihren Geſinnungen hervorbrachte. Alles, was nur klug, nur ſinnreich war, intereſſirte ſie nicht; ſie handelte nie aus Berechnung, nie aus bloßer Ueberlegung; aber ſie wurde ſinnreich, ſobald es darauf ankam, Andere zu ver⸗ binden, klug, ſobald es galt, Andern Verdruß zu erſpa⸗ ren, beſonnen, ſobald es galt, unangenehme Eindruͤcke zu