Teil eines Werkes 
[1] (1833)
Entstehung
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plotzlich ein Lichtſtrahl Anna's dunkle Ahnun⸗ gen, bewegt ruft ſie aus: taͤuſcht mich die lebhafte Erinnerung an ein Exreigniß meiner glüͤcklichen Kindheit nicht, ſo begruͤße ich in euch den Wandrer, der einſt uͤber Nacht bei uns weilte und die Roſe von Jericho erbluͤhen ließ! Und, ruft faſt zu gleicher Zeit der uͤberraſchte Greis, truͤgen mich meine alten Augen nicht, ſo erblicke ich in euch, ſchoͤne Jungfrau, die kleine Anna, die damals ſo be⸗ reitwillig war, mit Trauben mich zu erquicken! Eine freudige Erkennungsſcene folgt! Es ſchei⸗ nen Anna alle Geſtalten einer glucklichen Vergan⸗ genheit heut aufzuleben, ſie kann die ſchmerzlich ſuͤße Wehmuth ihres Herzens nicht verbergen und ſetzt ſich vertrauensvoll an die Seite des ehrwuͤrdigen Alten, den ſie in dieſem Augenblick wie einen alten, theuern Freund betrachtet. Ihr gepreßtes Herz, von tauſend Erinnerun⸗ gen und Gefuͤhlen beſturmt, ſehnt ſich, es zu ergießen, und es bedarf kaum der theilneh⸗ menden Frage des Greiſes: welches Geſchick ſie hierher fuͤhre, um ſie zu Mittheilungen zu

veranlaſſen, die, mit der ganzen Wahrheit und

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