iſt am Ende ſo tief in den Wald hineinge⸗ rathen, daß ihr bange um den Ruͤckweg wird. Seyd nur ruhig, ſagt Katharine, wir finden ſchon den Weg, und es iſt nun auch nicht mehr weit zum Vater Paul, der hier im Walde wohnt, da koͤnnen wir lieber vollends hingehen und uns den naͤchſten Fußſteig von ihm zeigen laſſen. Wer iſt Vater Paul? fragt
Anna. Je nun, das iſt der alte Einſiedler, erwiedert Katharine, der ſchon lange hier ſeine Huͤtte hat, es iſt gewiß ein guter Mann, denn er hat alle Kinder lieb und ich bin ſchon oft bei ihm geweſen. Waͤhrend dieſes Ge⸗ ſpraͤchs erblickt Anna ſchon die Huͤtte; Katha⸗ rine eilt voraus und kommt ihr entgegen mit einem Greiſe von hoher Geſtalt und ehrwuͤr⸗ digem weißem Hauptes ſie naͤhert ſich ihm und bleibt betroffen ſtehen, denn in dem Geſicht des Einſiedlers daͤmmern ploͤtzlich Erinnerun⸗ gen in ihr auf, die ſie nicht gleich zu deuten weiß — auch er ſcheint ſie befremdet zu be⸗ trachten, doch begruͤßt er ſie freundlich, mit der Einladung, ein wenig bei ihm zu raſten, aber bei dieſen Worten, dieſer Stimme erhellt


