Teil eines Werkes 
[1] (1833)
Entstehung
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tur und die Gelegenheit zum Wohlthun, die ſich hier darbot, wurden die wohlthaͤtigen Zer⸗ ſtreuungsmittel, die, vereint mit dem Blick nach oben, ihre Schmerzen milderten und mit de⸗ ren Huͤlfe ſie mehr und mehr jenen ſtillen Frie⸗ den fand, welcher der nie ausbleibende Lohn des Rechtthuns und ſchwer errungener Siege iſt. Unterbrochen wurde er fteilich oft noch durch die Vorſtellung des Gluͤcks, was ſie jetzt an Seebach's Seite genießen koͤnnte, was ihr grauſam verloren war. Von Alfred er⸗ fuhr ſie blos, daß er in Italien ſey, und konnte ſich denken, was ihn dort feſthalte. Die Hoff⸗ nung, daß er gluͤcklich ſey, durch ihr Opfer glucklich ſey, war der Lichtpunkt ihres einſamen Lebens, den ſie feſtzuhalten ſtrebte, wenn in einzelnen Stunden die Wolken ſchmerzlicher Erinnerungen alles zu verduͤſtern drohten. Die befriedigendſte ihrer Beſchaͤftigungen war fuͤr Anna die Sorge fuͤr eine Anzahl be⸗ duͤrftiger Bewohner ihres kleinen Aſyls, die Frau v. K. mit großer Freigebigkeit unter⸗ ſtuͤtzte. Anna hatte die Vollmacht erhalten, ihre reichen Spenden nach eigenem Ermeſſen 24*