Teil eines Werkes 
[1] (1833)
Entstehung
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bern ihrer Eltern. Sie fand Margarethen und Anton im bluͤhenden Wohlſtande. Der Letztere hatte das zerſtoͤrte vaͤterliche Grund⸗ ſtuͤck verkauft, eins in der Naͤhe des Schwa⸗ gers ſich dagegen erſtanden und mit dieſem gemeinſchaftlich trieb er jetzt einige Zweige der Landwirthſchaft ganz fabrikmaͤßig; ſeine Thaͤtigkeit und Umſicht wußte den Vertrieb zu erweitern, ſeine Spekulationen gluckten und erhoben taͤglich ſeinen Wohlſtand.

Die aͤußere Ruhe, die Anna nach ſo vie⸗ len zerſtörenden Kaͤmpfen im Kreiſe der zärtlichen Geſchwiſter genoß, wirkte anfaͤnglich

ſehr wohlthaͤtig auf ihr Gemuͤth, und ließen

ſie auch einige innere Ruhe genießen. Im Verlauf einiger gleichfoͤrmig verlebten Monate aber kehrte das ſchmerzliche Gefühl der Leere und des Alleinſeyns ihres Herzens mit erneu⸗ ter Gewalt zurück. Margarethe war ihr ſtets eine gute, liebende Schweſter, ihre Kin⸗ der hingen mit Zaͤrtlichkeit an der Tante, die Bruͤder verſaͤumten keine Gelegenheit ihr bru⸗ derliche Aufmerkſamkeit zu erweiſen, aber ach! unter Allen, die ſie umgaben, verſtand Nie⸗