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ſie nicht wankend machen. Sie wiedecholte mit wenig Worten die Nothwendigkeit ihres Entſchluſſes, erhielt noch einen Brief voll bittrer Klage und endlich einen, worin er bat, als Schweſter wenigſtens ein Andenken von dem ſie innig liebenden Bruder anzunehmen, und das kleine Rheinſchloß als ein ſolches zu betrachten. Anna wollte das neue geſchwiſter⸗
liche Verhaͤltniß nicht mit einer Weigerung
beginnen und ſo nahm ſie ein Geſchenk an, was ihrem Gefuͤhl ſehr ſchmerzlich dünkte. Welche Feder aber moͤchte unternehmen wollen, das tauſendfache Weh zu ſchildern, was jetzt Anna's Seele erfullte! den Schmerz, mit dem Seebach's Andenken ſich erneuerte in ihrem Herzen! — Das Gefuͤhl des Allein⸗ ſtehens fuͤhrte ſie nach kurzem Verweilen in jener Familie, nach Deutſchland zu ihren Ge⸗ ſchwiſtern, wohin auch Madame Lenz, die
einſtweilen zu Alfred zuruͤckkehrte, beauftragt
war, ihre zuruͤckgelaſſenen Habſeligkeiten ihr zu ſenden. Wir uͤberlaſſen gleichfalls die Sce⸗ nen dieſes bitterſuͤßen Wiederſehens zu be⸗ ſchreiben, Anna's Empfindungen an den Grä⸗


