Teil eines Werkes 
[1] (1833)
Entstehung
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der groͤßten Sehnſucht von dem Tage, der ſie auf immer vereinigen wuͤrde und wuͤnſchte ihn zu beſchleunigen, dann vermied er wieder ſorg⸗ faltig alle Beziehungen darauf. Anna konnte nicht ohne tiefen Kummer dieſe ungluckliche Stimmung wahrnehmen, jeder Tag beſtaͤtigte ihr mehr die Vermuthung, daß ſie eine andere Quelle noch haben muͤſſe, als der unerwartete Verluſt der geliebten Mutter, und tauſend Ge⸗ danken und Befuͤrchtungen regten ſich in ihrer Bruſt, die ſie bald feſthielt, bald wieder ver⸗ warf. Doch ſie verdoppelte die Beweiſe ihrer treuen Liebe und ſein Geburtstag, der in die erſten Tage des Fruͤhlings fiel, war ihr eine willkommene Gelegenheit, ihn auf's Neue da⸗ von zu uͤberzeugen.

Er hatte auf Anna's Zureden einige Tage vorher einen kleinen Ausflug zu einem Freunde unternommen, und kam durch ihre Veranſtaltung erſt den Morgen ſeines Geburts⸗ tags zuruͤck. Anna war indeß bemuͤht, nebſt mehreren andern feſtlichen Vorbereitungen, ſein gimmer in einen Blumentempel zn verwan⸗ deln, da er Blumen uͤber alles liebte, und