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Meine Mutter ſank, als ſie die Todes⸗ bothſchaft vernahm, in Zuckungen nieder, die auch ihr Leben zu gefaͤhrden ſchienen. Auch dauerte es lange, ehe Mutterliebe und Jugend⸗ kraft ihr mit dem Willen auch den Muth wiedergaben, dieſen Verluſt zu uͤberleben.
Von Riezi erfuhren wir, daß mein Vater an einem Schlagfluß geſtorben ſey, und zu noch groͤßerem Ungluͤck muͤſſe dieſer als Folge des Schreckens betrachtet werden, da er ohne Riezi's Mitwiſſen ſein Vermoͤgen, das er in dem letzten Jahre aus der Handlung gezogen, an eine Speculation in Staatspapieren gewagt habe, durch deren Erfolg er zum Bettler ge⸗ worden ſey. Von Handlungsfreunden auf⸗ merkſam gemacht, habe Riezi auf ſeine Ankunft in Barcelona gedrungen, um ihn zu warnen und ihm die Gefahr vorzuſtellen, der er ſeinen ganzen Wohlſtand preis gebe; doch der Schlag ſey ſchon gefallen, und ſein ungluͤcklicher Freund ein Opfer dieſes Unfalls geworden, der nun ſeine Witwe und ſein Kind allen Schreckniſſen der vemmn preis gebe.


