Teil eines Werkes 
[1] (1833)
Entstehung
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Meine Mutter unterbrach ihn hier, ſie hielt es fuͤr unmoͤglich, daß mein Vater, deſ⸗ ſen unendliche Liebe fuͤr Frau und Kind ſie kannte, ſo habe handeln koͤnnen. Ein Achſel⸗ zucken war alles, womit er dieſe leidenſchaft⸗ lich geaͤußerten Zweifel beantwortete, und am folgenden Tage erhielt ſie einen Brief von ihm, indem er ihr geſtand, daß er ſie ſeit Jahren gluhend geliebt habe und ſich glucklich preiſen werde, wenn ſie ſeine Hand annehmen und dadurch ſich und mir die Fortdauer des bishe⸗ rigen Wohlſtandes ſichern wolle.

Dieſer Antrag empoͤrte meine Mutter. Sie hatte von jeher einen entſchiedenen Wider⸗ willen gegen ihn empfunden, und nur ſeine fruͤhete untergeordnete Stellung gegen ſie, die Herrin, und die Unbedeutenheit, die ihm dieſe in ihren Augen gab, hatten ſie verhindert, ihn dieſen empfinden zu laſſen. „Welche Frech⸗ heit,“ ſagte ſie mir, „uber dem noch unbe⸗ graſeten Grabhugel ſein 3 Wohlthäters hin, der Witwe deſſelben die Hand zu biet darf er hoffen, daß die Gattin des liebeßs