Teil eines Werkes 
[1] (1833)
Entstehung
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mit der ſie jeder ungeziemenden Annaͤherung auszuweichen wußte, und allgemein fuͤr eben ſo tugendhaft als ſchoͤn geprieſen, verſtaͤrkten den Eindruck, den die Schilderung ihrer Reize auf meinen Vater gemacht hatte. Ihm war, als koͤnne er Florenz nicht verlaſſen ohne ſie geſehen zu haben; viele Tage und Wochen blieben aber alle ſeine Bemuͤhungen vergeblich, ſeine Phantaſie zauberte ihm ihr Bild in im⸗ mer hellerem Glanze vor, und dieß gewann bald eine Macht uͤber ihn, gegen die er ſeine Vernunft zu ſpaͤt aufbot, als daß dieſe ſie noch zu beſiegen vermochte. Der Zufall gewaͤhrte ihm endlich, was er mit allen ſeinen Bemuͤhnngen nicht hatte erhalten koͤnnen; er ſah Thereſen und fand ſein Ideal noch uͤbertroffen. Sie erſchien ihm wie eine Goͤttin, und allen Farbenglanz eines

Correggio, alle Grazie eines Albano, hatte die Natur bei der Bildung dieſer ihrer Lieblings⸗ tochter uͤbertroffen. Alles was er je von der Macht der Schoͤnheit und der Liebe gedacht und empfunden hatte, kam ihm nun wie Traum und Schatten vorz jetzt erſt enthuͤllten