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ihm das Leben und die geiſtige unſichtbare Welt ihre Geheimniſſe, ſeine Liebe zauberte ein Paradies der Unſchuld, eine Inſel der Seligen um ihn her, und das Gluͤck, das er empfand, ſchien ihm ein Lichtſtrahl himmliſcher, unver⸗ gaͤnglicher Wonne zu ſeyn.
Sie wurde ſeine Gattin, und wunderbar ſchnell entfalteten ſich nun ihre geiſtigen An⸗ lagen. Er machte mit ihr eine Reiſe durch Italien und fuͤhlte ſich durch die Huldigungen
geſchmeichelt, die man ihr allenthalben dar⸗ brachte und die ſie, wie einen ihr gebuͤhren⸗ den Tribut, mit einer Hoheit und einem An⸗ ſtand empfing, die es Jedem, der ſie ſah, ſchwer machen mußte, in der Gattin des Herrn von Lormeuil die Tochter eines armen Handwerkers zu erkennen. Gerne brachte ihr mein Vater das Opfer, ſich in Italien anzu⸗ ſiedeln, da ſie den Gedanken nicht ertragen konnte, ihr ſchoͤnes Vaterland verlaſſen zu ſollen; er kaufte die nahe bei Neapel gelegene Villa Amalfi und ſchmuͤckte ſie fuͤr die Ge⸗ liebte mit allen Zierlichkeiten und Bequem⸗ lichkeiten aus.
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