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ſchung hin, ſie koͤnne doch noch, trotz des Ausſpruches des Arztes, gerettet werden und das unaus ſprechlich ruͤhrende Lächeln, mit dem ſie mich anſah, ſo oft ich dieſe Hoffnung aus⸗ ſprach, vermochte nicht mir dieſe zu rauben, ſo deutlich ſich auch darin ihre eigene Ueber⸗ zeugung ausſprach, daß ſie unwiederbringlich dem Tode geweiht ſey. Mit jedem Tage ge⸗ wann ich dieſe fromme, ſanfte Seele lieber, fuͤr die das Grab nur der leuchtende Fußtritt eines Engels war, der zu ihr trat, um die Dornenkrone von ihrem Haupte zu nehmen, und das Bluten ihres Herzens zu ſtillen. Nie aber ſprach ſie mit mir von der Vergan⸗ genheit und mir war ſie fuͤr jede Frage zu heilig; allein meine Naͤhe ſchien ihr wohl zu thun, und unausſprechlich war der Zauber, den ſie in die dankbare Zaͤrtlichkeit legte, mit der ſie meine Liebe vergalt.
So waren einige Wochen vergangen, als ich mich genoͤthigt ſah, ſie auf einen Tag zu verlaſſen, um in Perpignan dringende Ge⸗ ſchaͤfte zu beſorgen. Bei meiner Heimkehr am Abend fand ich ſie ſehr krank und den Arzt


